Schlagwort-Archive: Sage

Zeitreise-Anomalien auf dem Untersberg: ein deutsches Bermuda-Dreieck?

Das klassische Bermudadreieck im Atlantik und seine Schauergeschichten sind im Gegensatz zu den Mysterien des Untersberg wohl fast jedem bekannt – zum Beispiel der berühmte Fall vom 5.12.1945, als eine Staffel von fünf US-Torpedobombern auf einen routinemäßigen Übungsflug über das Bermuda-Dreieck aufgebrochen war und nie zurückkehrte. Gefunden wurde später auch nichts; kein einziges Wrackteil, ja nicht einmal Ölflecken. Solcherlei Fälle spurloser, plötzlich verschwundener Flugzeuge aus dem Bermuda-Dreieck sind auch von Schiffen bekannt, bei denen manchmal sogar Monate nach dem Verschwinden das herrenlose Geisterschiff ohne oder mit toter Besatzung wieder im Atlantik auftaucht.

Doch kaum jemand weiß, dass wir auch in Deutschland eine Gegend zu haben scheinen, in der seit Jahrhunderten solcherart Merkwürdigkeiten vor sich gehen: Menschen sollen teilweise vollständig oder eine bestimmte Zeitdauer verschwinden, mitunter viele Jahre später wieder wie aus dem Nichts auftauchen. So beispielsweise im Sommer 1987 geschehen, als drei Deutsche Wanderer spurlos verschwanden und so für ein größeres Medienecho sorgten:

untersberg-zeitreise-bermuda

(Später tauchten die Wanderer am roten Meer wieder auf und gaben an, sich auf dem Untersberg verlaufen zu haben und aus Angst vor Übertreten der Ostblock-Grenze diese abenteuerliche Odyssee auf sich genommen zu haben)

Der Ort dieser Ungewöhnlichkeiten heißt Untersberg (auch Wotansberg) und liegt im südlichsten Deutschland in den nördlichen Alpen an der Grenze zu Österreich. Schon seit vielen Jahrhunderten existieren eine Menge Sagen und Mythen über diesen Berg bei der einheimischen Bevölkerung, die dieses Gebiet zu meiden weiß. Anomalien in der Zeitwahrnehmung sollen hier ebenso vorkommen wie urplötzliche Zeitreisen oder spurloses Verschwinden.

Der Buchautor und Unternehmer Wolfgang Stadler gehört zu den neugierigen Anwohnern des Unterbergs, die diesem Phänomen als Privatforscher in Eigenregie auf den Grund zu gehen suchen. Auch Stadler hielt die Sagen anfangs für ausgemachten Blödsinn und Produkt archaischer Ängste unaufgeklärter Altertumsmenschen. Im Zuge zunehmender Vermisstenfälle und Rätselhaftigkeiten auf dem Untersberg begann Wolfgang Stadler dann jedoch, sich der Sache selbst anzunehmen und vor Ort zu forschen.

So kam es, dass er eines Tages mit seiner Tochter den Hochwald des Berges durchkämmte, als urplötzlich seine Tochter aus seinem Sichtfeld verschwunden ist, so, als hätte sie sich in Luft aufgelöst, obwohl sie doch gerade eben noch neben ihm niederkniend eine Blume pflücken wollte. Ungefähr 2 Minuten lang ruft er lauthals nach seinem Kind und sucht die Gegend ab, als sie ebenso plötzlich wieder erscheint und ihn fragt, weshalb er denn so laut nach ihr rufe, sie sei doch hier gleich neben ihm die ganze Zeit gewesen. Völlig perplex konnte sich Stadler das Erlebte nicht erklären, kam dann aber auf die Idee, die vorsichtshalber vor dem Wandern auf die exakt gleiche Sekunde eingestellten Armbanduhren der beiden miteinander zu vergleichen. Unfassbar ist jetzt, was dann zu beobachten war: die Uhr der Tochter ging seinen Angaben zufolge um genau die 2 Minuten nach, die sie eben noch verschwunden war!

      Reinhard Habeck

Seit diesem Erlebnis ist für Wolfgang Stadler klar, dass der Unterberg wohl durchaus als „Deutsches Bermudadreieck“ bezeichnet werden kann. Und auch schon zur Zeit des Zweiten Weltkrieges nutzten die Nazis den Untersberg und seine ausgehobenen Schächte als Lager.

Bei seinen Nachforschungen stieß er beispielsweise auf radioaktives Material ebenso wie auf kistenweise Plastiksprengstoff, weiter auf kryptografische Symbolzeichnungen, energetisch auffällige Steine und sogar „Black Goo“ soll im Schieferstein dort vorkommen. Mittlerweile hat Stadler u.a. unter seinem Pseudonym „Stan Wolf“ ganze 6 Bücher zum Thema Untersberg veröffentlichen können.

„Ich habe eine gut versteckte Metalltüre entdeckt, die in eine Station im Berg führt. Dort leben Menschen aus einer anderen Zeit“ schreibt er darin, auch wenn nicht immer ganz klar ist, wo die Fiktion in seinen Romanen beginnt und wo reale Erlebnisse geschildert werden. Im Buch beschreibt er aber auch das Treffen mit einem General, der nach dem Zweiten Weltkrieg in der Station im Berg untergetaucht sei. „Ich kann aber nie lange in der Station bleiben. Denn dort vergeht die Zeit 300 Mal langsamer als heraußen. Wenn ich etwas länger als einen Tag bleiben würde, wäre inzwischen ein ganzes Jahr vergangen“, warnt Stadler.

Neulich war er zum Thema Untersberg gar zu Gast im Alpenparlament; heraus kam ein recht sehenswertes Interview:

 

 

Chupacabra bzw. Grey-Alien auf Briefmarke der Färöer-Inseln

Im Sommer 2012 brachte Island seine erste kryptozoologische Briefmarkenreihe heraus, in der bekannte Wesen aus Folkslore und Mystik graziös illustriert wurden (Klick für Zoom):

kryptozoologie briefmarken

Die Färöer-Inseln gaben nun nicht Yeti, Nessi, Ogopogo und co, sondern eigene Briefmarken national bekannter Fabelwesen heraus. Diese folgend abgebildeten Monster heißen Grýlu, Marru, Niðagrís und Fjørutrøll:

– Anzeige Partnershop-
amazon-gif-grewi-2

Faroer briefmarken wesen

Besonders auffällig ist einerseits die starke Ähnlichkeit der Kreaturen (krummer, gebogener Rücken mit tlw. Rückenflossen), vor allem aber das Wesen oben rechts, das einem Vertreter des „Grey“-Alientyps erstaunlich ähnlich sieht (sog. Graue Außerirdische aka Greys, die oft mit Entführungen durch Außerirdische in Zusammenhang gebracht werden). Es heißt Marru (auch „Mera“ oder „Mare“) und soll desnachts die Menschen heimsuchen. Mitunter verwandelt es sich dabei in eine hübsche Frau, setzt sich auf den Schlafenden um dessen Atem zu unterdrücken oder den Schlaf zu stören. Auch sterbe mitunter der Aufgesuchte nach einem Besuch – nämlich wenn es dem Wesen mit seinen klapperdürren Fingern im Mund des Schlafenden gelingt, die korrekte Zahl seiner Zähne zu erfassen (WTF?!). Außerdem soll es in Anwesenheit des „Marrus“ zu sexuellen Übergriffen gekommen sein und solche Begegnungen würden dann als Albträume wiederkehren oder im Moment der Anwesenheit des Monsters erlebt.

Dies erinnert stark an jene „Abduction“-Fälle, bei denen heute Menschen behaupten, von Außerirdischen (meist grauen) Wesen entführt worden zu sein – meist als Teil eines hybriden Alien-Mensch-Zuchtprogramms. Schon früher tauchten solche Entführungsvorfälle auf, wurden aber immer im Kontext ihrer Zeit betrachtet. So schrieb man im Mittelalter solcherlei Vorkommnisse meist dem „Teufel“ und Dämonen oder der Hexerei zu.

      Reinhard Habeck

Verblüffende Ähnlichkeit mit dem „Chupacabra“

Aber auch Anteile eines Chupacabra lassen sich bei dem Wesen erkennen. Der Chupacabra („Ziegensauger“) soll sein Unwesen in Südamerika treiben und vor allem durch restloses Aussaugen des Blutes seiner tierischen Opfer erkennbar sein. Zwischen 1 und 1,5m beträgt seine Größe, wobei das Aussehen generell sehr unterschiedlich wahrgenommen wird; ein stacheliger Rücken allerdings scheint Konsens unter den Zeugen zu sein, ebenso wie große schwarze Augen (einem Grey-Alien ähnlich). Erst 1995 tauchten erste Berichte dazu auf, weshalb von einem sehr modernen Fabeltier gesprochen werden kann. Aufgrund des jungen Alters dieser Sagengestalt gehen manche Verschwörungstheoretiker davon aus, dass der Chupacabra ein Ergebnis genmanipulativer Studien und Experimente durch das US-Militär sei, wobei oft eine Ähnlichkeit zu Außerirdischen hergestellt wird, was eventuell auf Kreuzungsversuche jener mit irdischen Tieren hindeuten würde. Schließlich wäre der Ziegensauger unbeabsichtigt durch Flucht aus den geheimen Militärarealen in die zivilisierte Welt gelangt, sodass er nun für Farmer und ihre Tiere zum Ärgernis wird.

Folgend einige Bilder, die entweder Phantomzeichnungen von Augenzeugen oder gar Überreste eines Ziegensaugers zeigen sollen – die Ähnlichkeit zum Färöer „Marrus“ ist doch verblüffend:

Abschließend noch ein zwar kritischer, doch sehr ausführlicher deutschsprachiger Aufsatz zum Chupacabra-Phänomen:

http://kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/10/el_chupacabras.pdf

– Anzeige Partnershop-
amazon-gif-grewi-2