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Warum das „Alien-Handy“ ein Fake ist

Das neue Jahr begann sogleich mit einer hitzigen Netz-Diskussion über die Authentizität eines angeblich 800 Jahre alten „Alien-Handys“. Was es mit dieser viral kursierenden, sogar in den Mainstreammedien rezeptionierten Geschichte auf sich hat und weshalb es sich bei dem Fund sehr wahrscheinlich um einen Hoax (also Fake) handelt, wird im Folgenden mithilfe einer schwer widerlegbaren Bildanalyse aufgezeigt.

Das „Alien-Handy“ – Fundgeschichte und Hintergrund

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Das angebliche „Alien-Handy“

Nahe der österreichischen Stadt Salzburg in Fuschl am See sollen Archäologen bei Ausgrabungsarbeiten angeblich auf ein uraltes, in Sand und Schlamm getauchtes Handy gestoßen sein. Und in der Tat assoziiert man bei Anblick des „Artefaktes“ sofort ein vormodernes Mobiltelefon, das noch aus dem Zeitalter der Prä-Smartphone-Ära zu stammen scheint und höchstwahrscheinlich von dem Portal „Paranormal Crucible“ als erstes veröffentlicht wurde.

Warum das „Alien Handy“ gerade 800 Jahre alt sein soll, steht jedoch nirgends geschrieben; vielleicht weil es (vorgeblich) in einer entsprechend zuordbaren Erdschicht gefunden wurde? Jedoch befinden sich auf dem Gerät klar erkennbar sumerische Keilschriftzeichen, die über 5000 Jahre alt sind und nach heutigem anerkannten Forschungsstand die wohl erste Schrift der Menschheit waren. Diese Kultur der alten Sumerer wird in der Prä-Astronautik häufig als von außerirdischen Wesen namens „Anunnaki“ beeinflusste oder gar geschaffene Zivilisation angesehen (Zecharia Sitchins Übersetzungen sumerischer Tontafeln sind in diesem Kontext weltberühmt geworden, siehe Buch) .

Sollte der angebliche archäologische Fund dann nicht auch entsprechend um einige tausend Jahre älter sein und statt in Österreich im heutigen Irak liegen?

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Nach Sitchins Bestseller sprechen die sumerischen Tontafeln von außerirdischen Raumfahrern

Der Betreiber des bekannten Ufoblogs „UFO Sighting Daily“, Scott Waring, sieht die Ursache dieser Diskrepanz in einer Zeitreise begründet, während Skeptiker einwenden, dieses Foto bereits 2012 auf dem Online-Bildportal „Flickr“ gesehen zu haben – dazu aber keinen Beweis liefern können.

Um die Echtheit des Fotos beurteilen zu können, lohnt es sich, dem „Alienhandy“ mittels spezieller Grafikprogramme (hier Photoshop) nachzugehen und es mit älteren Modellen von Handys zu vergleichen. Bei der Recherche hierbei stieß ich auf ein ganz besonders ähnliches Modell, das in vielen Einzelheiten (bis auf die Antenne) dem „Alien-Handy“ gleicht: Das Sony Ericsson S868.

Bildanalyse zeigt: das „Alien-Handy“ ist ein Fake

Die folgende Grafik veranschaulicht anhand verschiedener Bereichsvergleiche beider Modelle, dass dem Ersteller des „Alien Handy“ ganz offensichtlich ein Sony Ericsson S868 zugrunde lag. Sowohl die Ohrmuschel als auch der Bildschirm samt Tastatur ist nahezu deckungsgleich, legt man deren Konturen übereinander. Hinzu kommt das an einer Stelle auf der Tastatur zu groß geratene Keilschriftzeichen, dass auf der 4 liegt und über den Tastenrand hinausragt – hier hat der Grafiker bei der Erstellung seines Fakes gepfuscht.

(Klick für Originalgröße) Weiterlesen

Sammlung von 200 Zeichnungen verschiedener UFO-Sichtungen über Deutschland

Der deutsche Ableger der amerikanischen „Gesellschaft zur Untersuchung von anomalen atmosphärischen und Radar-Phänomenen“ MUFON sammelt schon seit Jahrzehnten Ufo-Sichtungen und wertet diese aus. In der folgenden Kollektion hat die MUFON ganze 200 (!) UFO-Sichtungen aus dem deutschsprachigen Raum nach Aussagen der Zeugen zeichnerisch skizziert, sodass eine Klassifizierung und Vergleich der unbekannten Objekte leichter fällt.

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Nach dem Ufologen Rutledge lässt sich eine Klassifikation der UFOs in drei unterschiedliche Klassen A, B und C vornehmen. Die Klasse A Ufos sind Objekte mit festen Strukturen, die in physikalische Wechselwirkung mit ihrer Umgebung treten. Unter der Klasse B werden kugelförmige Lichter oder irregulär leuchtende Massen gezählt, die keine nennenswerten physikalischen Wechselwirkungen auf die Umgebung ausüben und meistens nachts gesehen werden. Neuerdings unterteilt man UFO-Sichtungen noch in eine weitere Klasse C, welche paranormale Lichterscheinungen umfassen, die in psychische Wechselwirkung mit Beobachtern treten (zum Beispiel Telepathie oder Gemütszustandsänderungen).


– UFO-Bücher zu Sichtungen, Kontakten und Forschung –

Merkmale der UFO-Sichtungen

Am häufigsten werden die UFOs in der Nacht und nur für wenige Minuten gesichtet, wobei die meisten dieser Objekte in drei unterschiedliche Bauformen unterteilt werden können: den klassischen Typ einer Untertasse als fliegende Scheibe, eine zigarrenförmige Kontur und dreieckige Formen. Die Größe der UFOs beträgt im Durchschnitt ca. 30 Meter, wobei es auch hier Ausnahmen mehrerer hundert Meter großen Objekte ebenso gibt, wie nur 1 Meter kleine. Ihre Flughöhe beträgt meist einige hundert Meter oder wenige Kilometer. Auffällig bei den Zeichnungen ist vor allem auch das häufige Vorhandensein von bunten Lichtern oder einem hellen Glanz, der das Objekt zu umgeben scheint – bei meistens einer anzutreffenden silber-metallisch farbenden Oberfläche. Werden mehrere Objekte am Himmel gesichtet, so fliegen sie in der Regel in geordneter Formation.

Skizzen und Zeichnungen der UFO Sichtungen über Deutschland

Folgend nun die versprochenen Bilder als skizzenhafte Zeichnungen von 200 Ufo Sichtungen über Deutschland in ihrer Originalgröße – ein Klick zum Hineinzoomen ist also nicht notwendig. Die Angaben auf den Bildern entsprechen folgender Reihenfolge:
Sichtungsnummer | Ort, Datum, Uhrzeit | Sichtungsdauer | Größe in Meter, Flughöhe(?) in Meter. Die Werte „r“ und „c“ (oder ist es ein „Epsilon“?) erschließen sich mir noch nicht (vielleicht Radius und Lichtgeschwindigkeit?), Ideen dazu gerne in die Kommentare.

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(einige UFO Sichtungen stammen auch von außerhalb Deutschlands, die entsprechenden Sichtungsorte sind auf den Zeichnungen jeweils vermerkt)

Das Bilderberg-Treffen 2015 im Spiegel der Medien

Bilderberg 2015

Dass der G7-Gipfel dieses Wochenende mit Kosten von 130 bis 360 Millionen Euro im bayrischen Elmau stattfand, hat wohl auch der letzte Lemming durch die ausgiebige Berichterstattung mitbekommen. Was viele aber nicht wissen, ist, dass im Anschluss daran in dieser Woche das sogenannte „Bilderberg-Treffen“ nur 30 Kilometer südlich davon in Österreich (Telfs-Buchen) stattfindet. Bei der Bilderberg-Konferenz 2015 nehmen laut Ladungsliste der offiziellen Bilderberg-Webseite folgende acht Personen aus Deutschland teil:

  1. Achleitner, Paul M. – Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG
  2. Döpfner, Mathias – CEO, Axel Springer SE (Bild-Zeitung)

    Bilderberg 2015

    Nur wenige Tage nach dem diesjährigen G7-Gipfel findet das ominöse Bilderberg-Treffen in auffallend räumlicher Nähe statt…

  3. Enders, Thomas – CEO, Airbus Group
  4. Jäkel, Julia – CEO, Gruner + Jahr
  5. Kaeser, Joe – President and CEO, Siemens AG
  6. Lauk, Kurt – President, Globe Capital Partners
  7. Leyen, Ursula von der – Minister of Defence (!)
  8. Suder, Katrin – Deputy Minister of Defense

Wikipedia beschreibt diese angeblich unpolitischen Treffen mit lediglichem Kaffeekränzchen-Charakter wie folgt: „Die Bilderberg-Konferenzen sind informelle, private Treffen von einflussreichen Personen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel.“  (http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz ).

Man kann also sagen, dass sich hier etwa 130-150 Personen der westlichen Elite (Regierungschefs, Minister, Verlagseigner, Chefredakteure, Großkonzern- und Bankvorstände, NATO-Generäle, Hochadel etc.) hinter verschlossenen Türen einmal jährlich an wechselnden Orten und Ländern auf Teilkosten der Steuerzahler (Sicherheitspersonal, Reisekosten, ..) geheimniskrämerisch versammeln – denn von den Inhalten darf nichts nach außen dringen (wenngleich einige ihrer Sitzungsprotokolle aus den Anfangsjahren geleakt wurden, siehe unten). Wurde anfangs (Gründung 1954 im niederländischen Hotel Bilderberg) und lange Zeit danach trotz der Vielzahl teilnehmender (Polit-)Prominenz überhaupt nicht über diese Treffen berichtet, so konnte man im Zuge des Internets auch die Massenmedien dazu drängen, einige (wenige) Zeilen darüber zu schreiben.

Erst heute (8.6.2015) bspw. auf der LIVE-Pressekonferenz von Angela Merkel zu den Ergebnissen des G7-Gipfels stellte ein mutiger Journalist – vermutlich holländischer Herkunft laut Akzent – an die Kanzlerin die Frage, ob sie denn auch zum anschließenden Bilderberg-Treffen geladen wäre. Sie verneinte, antwortete gewohnt ausweichend und beendete nach dieser Frage die Pressekonferenz plötzlich. Die Live-Schaltung wurde vom Sender Phoenix ausgestrahlt und die betreffende Frage um exakt 15.28 Uhr gestellt – bisher gibt es noch keine Kopie der Konferenz in der Mediathek (Nachtrag: jetzt doch verfügbar auf Youtube, Bilderberg-Frage an Merkel ab Minute 46:45) . Es zeigt aber, dass das Thema der Bilderberg-Konferenz zunehmend im Journalismus anzukommen scheint.

Und auch sonst scheint diese ominöse Konferenz vermehrt in den medialen Fokus zu rücken – zwar noch nicht bei den Leitmedien (siehe Update), wohl aber anderen bekannten Formaten wie dem Handelsblatt und kleineren Zeitungen. Hierzu eine kleine Auflistung der Medien, die über das Bilderberg-Treffen 2015 berichtet haben:

08.06.2015 – eher kleinere Medien berichten erstmals:

Nachtrag 09.06.2015: auch Spiegel Online schreibt über die Bilderberger – so halb zumindest

Ja ist das denn zu glauben? Jahrzehnte lang hüllten sich die Leitmedien über diese Konferenz in Schweigen und nun berichtet gar der Spiegel darüber; wobei hier vielmehr der klägliche Versuch unternommen wurde, in einer unlustigen Satire die Kritik an diesem Gipfel diskussionslos als typische Verschwörungs-Spinnerei abzuwatschen.

Ein Foren-Nutzer schreibt sogar in all seiner Unwissenheit selbstbewusst wie falsch über die Bilderberg-Treffen:

Da wird nix vom Steuerzahler bezahlt! Selbst wenn da 3 Polizisten mehr stehen dann werden die nicht extra neu eingestellt sondern hätten ihr Gehalt sowieso bekommen.
Das Treffen selbst ist privat finanziert.

Soviel voller Stolz verkündete Unwahrheit tut beinahe weh – und so war jenem Systemlemming dann auch entsprechend zu antworten:

Sie sind das typische Beispiel für einen falsch aufgeklärten – also verklärten – Online-Foristen, der großspurig annimmt, die Wahrheit längst gepachtet zu haben und diese nun den achso-verrückten Kritikern in aller Erhabenheit veräußern zu können. Der Steuerzahler muss nämlich sehr wohl für einen Teil der Kosten aufkommen. Der deutsche Bundestag bspw. übernimmt die geltend gemachten Reisekosten ihrer dort geladenen MdB-Abgeordneten (Quelle: http://www.abgeordnetenwatch.de/eckart_von_klaeden-650-5605–f115466.html , der auch sonst recht interessante Einblicke aus seiner Teilnahme an diesem Konferenzformat gibt, z.B.: „Auf der Konferenz können sie [in einer nahezu einzigartigen Gesprächsatmosphäre] ungehindert und offen über aktuelle Probleme der Weltpolitik und –wirtschaft diskutieren.„)

Aber auch die Sicherheitskosten des extra abgestellten Polizeipersonals wurden offiziell mind. im Jahre 2011 in der Schweiz zur Hälfte durch den Bund getragen. (Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz#Finanzierung unter Bezugnahme auf schweizerische Medien). Und da stehen dann auch nicht „3 Polizisten mehr“, sondern es fallen Kosten an, die man dieses Jahr in Österreich auf ca. 2,8 Millionen Euro beziffert!  (Quelle: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4741463/BilderbergTreffen_Gegner-setzen-auf-Protestmarsch )

Es stellt sich also zunächst schon die Frage, weshalb vorgeblich rein private, apolitische Konferenzen aus öffentlichen Geldern finanziert werden (müssen)? Und als zweites stellt sich die Frage, weshalb hier viele der Foristen ihr Nichtwissen so selbstsicher wie unkritisch herausposen (müssen).

Nachtrag 10. und 11.6.
In zwei neuen Artikeln berichtet der Spiegel jetzt etwas ausgewogener und informativer über die Bilderberger:

Nachtrag ab 10.06.2015: quasi alle namhaften Medien berichten plötzlich und erstmalig in der Historie über die Bilderberger! Siehe:

Nanu, was ist denn jetzt passiert, mag man sich angesichts der plötzlich umfangreichen Berichterstattung durch die Massenmedien über das diesjährige Bilderberg-Treffen fragen – zum ersten Mal in der Geschichte der deutschsprachigen Medienlandschaft berichten in diesem Jahr quasi alle Leitmedien über dieses Treffen; ein Novum! Zwar fällt die Kritik darüber sehr verhalten aus, man gibt auch keinerlei Gründe an, weshalb nach all den Jahrzehnten erst dieses Jahr die Medien wie aus dem Nichts darüber berichten und muss auch in jedem Artikel zwanghaft einen Hinweis auf die „verrückten Verschwörungstheoretiker“ platzieren sowie die Kommentarfunktion dazu vorsichtshalber gleich deaktivieren – aber ganz offensichtlich ist hier das bisherige Gebot des (selbst?)verhängten Schweigemantels durchbrochen worden!

Literatur:

Weshalb aber die plötzliche Berichterstattung über die Bilderberger in den Massenmedien?

Vermutlich ist diese plötzliche Berichterstattung mit den nicht mehr zu leugnenden Treffen einflussreichster Kreise durch die alljährlich darüber schreibenden (Vorort-)Blogger der alternativen Medienszene zu erklären, welche die Bilderberger Jahr für Jahr in den Fokus der Öffentlichkeit zu zerren suchen; eventuell sogar als „Weisung von Oben“, um scheinbare Transparenz vorzutäuschen. Vielleicht hat man aber auch unlängst ein neues Konferenzformat einberufen oder geplant, da die Verheimlichung des Bilderberg-Formates längst aufgeflogen ist und nun eine wunderbare Tarn-Institution einer wirklich konspirativen Nachfolgetagung hergäbe – zuzutrauen ist es ihnen allemal.

Der Blogger „Freeman“ beobachtet die Berichterstattung und die Bilderberg-Treffen seit vielen Jahren teils live vor Ort und schreibt zur Kehrtwende der Medien Folgendes:

Eines können wir uns als langjährige Beobachter der Bilderberger zu Gute halten, wir haben dieses lichtscheue Gesindel in die Öffentlichkeit gezwungen. Durch unsere Berichterstattung und Veröffentlichung der Teilnehmer an Hand von Fotos mussten sie etwas an „Öffentlichkeitsarbeit“ tun. Bis vor 5 Jahren leugneten die Mainshitmedien, die Bilderberger gibt es überhaupt. Nur weil wir alternativen Medien mit Hilfe des Internet sie aus der Deckung holten und ihr Geheimtreffen publik machten, fingen sie plötzlich an eine Webseite zu führen. Die gibt es erst seit 2010. Dann haben die Bilderberger die Teilnehmerliste dort veröffentlicht, aber erst nach der Tagung. Die Themen die besprochen wurden kamen später dazu. Mittlerweile wird die Liste der Teilnehmer und was besprochen wird vorab bekannt gemacht, und jetzt ist sogar der Veranstalter selber vor Beginn des Treffens zu einem Interview bereit. Von absoluter Dunkelheit und Schweigen bis hin zu etwas Transparenz, zu dem haben wir sie gezwungen.

Damit hat er schon recht – noch vor wenigen Jahren wurden Leute, die von einem Bilderberg-Treffen gesprochen haben, als paranoide Spinner hingestellt – dieses Jahr hingegen berichtet erstmals die gesamte Presselandschaft über das Treffen.

Weitere News-Artikel darüber sind zB. durch die Google- oder bing-News-Suche zu finden: bing.com-Newssuche

Update: Freeman hat nun auch ein Antwortschreiben eines Pressesprechers von Ursula von der Leyen veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass ihre Teilnahme „dienstlich begründet“ war und die Konferenzteilnehmer generell wegen ihrer „Multiplikatorwirkung“ ausgewählt werden. Damit ahebn wir zum ersten Mal den schriftlichen Beweis, dass die Bilderberg-Konferenz sehrwohl politischen Charakter hat und die Berufstätigkeit ihrer Teilnehmer  tangiert. Zudem ist das Wort  „Multiplikatorwirkung“ äußerst aufschlussreich, da es zeigt, wie eine auf der Konferenz beschlossene Agenda durch den gesellschaftlichen Einfluss der Teilnehmer zur Umsetzung gelangen soll. Leider taugt das Schreiben nicht als verwertbare Quelle im akademischen Sinne, da es nirgends auf einer offiziellen Seite (wie beim MdB Klaeden, siehe unten) geschrieben steht. Somit würde es das Zitat auch nicht in die Wikipedia schaffen – dabei sollte es auch den letzten „Skeptikern“ die Augen öffnen.

Hier das Antwortschreiben zu von der Leyen:

Ihre Anfrage vom 13.06.2015

Sehr geehrter Herr …,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage, die wir Ihnen gern beantworten.

Die Bilderberg-Konferenz hatte in diesem Jahr einen klaren sicherheits- und verteidigungspolitischen Bezug. So wurden unter anderem die Themen NATO, mittlerer Osten, Iran, Russland sowie die europäische und amerikanische Sicherheitsstrategie behandelt. Teilnehmer an der diesjährigen Konferenz war unter anderem auch der NATO Generalsekretär Jens Stoltenberg. Die Liste aller Teilnehmer an der Bilderberg-Konferenz 2015 ist durch die Veranstalter im Internet veröffentlicht worden. Die Bundesministerin der Verteidigung hat auf Bitten des Veranstalters einen Vortrag zur europäischen Sicherheitsstrategie gehalten und an einer Paneldiskussion zum Thema teilgenommen. Die Teilnahme an der Konferenz war somit dienstlich veranlasst. Bei der dienstlich begründeten Teilnahme an einer Konferenz sind die Reisekosten durch den Bund zu tragen.

Das Treffen bietet einen sehr guten Rahmen, die deutschen sicherheitspolitischen Positionen im Rahmen eines prominent besetzten Auditoriums vornehmlich aus Europa und Nordamerika einzubringen. Die Teilnehmer der Konferenz verfügen in ihren Heimatländern über eine beachtliche Multiplikatorenwirkung in ihrem beruflichen/öffentlichen und auch persönlichen Umfeld. Informelle Treffen wie dieses sind ein wichtiger Bestandteil praktischer Politikgestaltung gerade auch in der Sicherheitspolitik. Deutschland muss auch hier seine Positionen einbringen und vertreten. Der Meinungsaustausch unter den sog. „Chatham-House-Rules“ ist dabei ein gängiges Verfahren. Es soll dazu dienen einen offenen Meinungsaustausch zu ermöglichen.

In der Hoffnung, Ihnen weitergeholfen zu haben verbleiben wir mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Hirtzel,
Sachbearbeiter

Bilderberg-Treffen im Bundestag angesprochen

Aber auch bis in den Bundestag hat es dieses Konferenzformat schon geschafft. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Reiner Brüderle konfrontierte bspw. den Grünen-Vorsitzenden Jürgen Trittin 2012 öffentlich in einer aufgezeichneten Bundestagssitzung mit dessen Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz desselben Jahres, woraufhin Trittin sichtlich verwundert wie peinlich berührt reagierte – er verschwieg dieses Treffen selbst seinen Parteikollegen gegenüber und man nötigte ihn durch Brüderles Bloßstellung dann zu einer öffentlichen Stellungnahme.

Bilderberger im Spiegel der Wissenschaft

Wie in meinem kürzlichen Blogartikel über die Stellungnahme eines Politikwissenschaftlers zu den Bilderbergern (er hatte nie davon gehört) angekündigt, habe ich am Wochende in stundenlanger Arbeit über 150 (!) Universitätswissenschaftler aus dem Bereich der Politik separat per Mail angeschrieben und nachgefragt, ob diese denn die Bilderberger kennen und was sie davon halten; für wie plausibel sie die angeblich unpolitischen Treffen halten etc. Das Ergebnis dieser kleinen Studie wird im Laufe der nächsten Tage Wochen nach Auswertung aller Antworten hier im Blog vorgestellt. Nachtrag: Wie Heise/telepolis berichtet, hat sich sogar ein Sozialwissenschaftler in über 100 Seiten mit den Bilderbergern wissenschaftlich auseinandergesetzt.

Protokolle der Bilderberg-Konferenzen via Wikileaks zum Download

bilderberg 2015Ferner hänge ich einige geleakte Protokolle der Bilderberg-Treffen hiermit an, die man im undurchsichtigen Dickicht der Wikileaks-Plattform finden kann. Leider liegen die Protokolle teils viele Jahrzehnte zurück und sind auch nur auf Englisch einsehbar, aber sie überhaupt lesen zu dürfen, ist ein großer Fortschritt Richtung Aufklärung – schon kurios, wie die Mainstreammedien jetzt zwar plötzlich über die Bilderberger berichten, solche Dokumente aber nicht einmal erwähnen, geschweigedenn auswerten.

Hinweis: in den Bilderberg-Protokollen werden in der Regel keine Namen genannt. Stattdessen wird geschrieben, „Ein Teilnehmer aus Deutschland gab zu bedenken, …“

Bundestags-Abgeordneter von Klaeden beantwortet online Fragen zu seiner Teilnahme an den Bilderberg-Treffen 2008

Ich empfehle jedem Interessierten ohnehin, die verschiedenen Fragen der Bürger an den CDU-Bundestagsabgeordneten Eckart von Klaeden bezüglich seiner Bilderberg-Konferenz-Teilnahme 2008 auf abgeordnetenwatch.de zu lesen: http://www.abgeordnetenwatch.de/eckart_von_klaeden-650-5605–f115466.html

Alle Aussagen von ihm über die seine Teilnahme an den Bilderberg-Treffen, teils mit widersprüchlichem Charakter, seien folgend wiedergegeben, da sie nur schwer aus der Unübersichtlichkeit der 19 Seiten (!)  mit den zahlreichen anderen Fragen herauszusuchen sind. Die Namen der Fragenden wurden der Privatsphäre wegen so gut wie möglich entfernt, ebenso nicht die Bilderberger betreffenden Zusatzfragen und -antworten [in eckigen Klammern durch 3 Punkte …]. Weiterlesen

Futuristisches Wolken-UFO über Wien gesichtet

In der österreichischen Hauptstadt gelang einem Augenzeugen ein wahrlich bemerkenswerter Schnappschuss mit seinem Smartphone (Samsung Galaxy S5 in hoher Bildqualität). Das Objekt sieht aus wie vom Set eines Science-Fiction-Filmes von Steven Spielberg oder dem Weltraum-Strategiespiel Starcraft: halb getarnt in den Wolken scheint es, als habe es kurz den „Transparenzmodus“ verlassen.

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Der Augenzeuge berichtet, er hätte das UFO von seinem Balkon aus etwa zwei Minuten lang beobachten können, ehe es in den Wolken verschwand.

Schaut selbst:

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      Reinhard Habeck

Zoom vom UFO:

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Hier der Link zum Originalfoto in der Größe von circa 5000 mal 3000 Pixel – also relativ hochauflösend:

http://www.mufoncms.com/files_jeud8334j/61696_submitter_file1__049.jpg