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Rezension von Oliver Janichs „Impossible Mission 9/11: Wie ein kleines Spezialkommando den größten Terroranschlag der Geschichte durchgeführt haben könnte“

Vorab: Ich schätze die aufklärerische Arbeit des Trutherkollegen Oliver Janich sehr, wenngleich ich ihm in einigen Punkten seines Weltbildes vehement widerspreche (bzgl. Libertärökonomie, nationalistischer Tendenz, etc). Bei seinem neuesten Buch „Impossible Mission 9/11: Wie ein kleines Spezialkommando den größten Terroranschlag der Geschichte durchgeführt haben könnte“ jedoch kann man fast jedes Wort nur unterschreiben.

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Zunächst präsentiert er gut recherchiert die zeitlichen Abläufe, die dem 11. September 2001 vorausgingen und geht danach dezidiert den wohl bedeutendsten Tag des bisherigen 21. Jahrhunderts Stück für Stück, ja man möchte schon sagen, Minute für Minute, durch. Die Vorläufer sieht Janich schon nach dem Zweiten Weltkrieg in staatsterroristischen Aktivitäten und Überlegungen wie etwa der Operation Northwoods oder den Gladio-Geheimarmeen begründet. Das meiste davon ist dem gut informierten Freigeist natürlich bekannt.

Richtig spannend wird es, als es um die minütliche Chronologie der Ereignisse vom 11. September geht. Wohl basierend auf den Recherchen von Paul Schreyer entwirft Janich hier ein Szenario, dass Ross und Reiter nennt. Ohne allzu viel zu spoilern, wird der Vizepräsident Dick Cheney als Mastermind der Aktion dargestellt und der Luftwaffen-Colonel Robert Marr als ein wichtiger Akteur zur Manipulation der Flugabwehr gehandelt. Dies wird anhand offizieller Quellen wie dem 911-Commissionreport oder der Mainstreampresse und darin zu entnehmender Aussagen sowie übermittelten Dialogen des Tages belegt. In Kursivschrift fügt Janich den offiziellen Protokollen und Gesprächen mögliche Aussagen bei, die seine Version des 11. Septembers erklären würden.

Interessanterweise outet sich Janich als Vertreter der No-Plane-Theorie, also der Überlegung, dass gar keine Flugzeuge ins WTC flogen, sondern nachträglich ins Bildmaterial editiert wurden. Zur Untermauerung der No-Plane-Theorie führt er viele plausible Argumente ins Feld. Selbstkritisch nennt er sogleich aber auch den größten Einwand dagegen: Wieso ging man damit das Risiko ein, spätestens beim 2. Einschlag Unmengen potentieller und wohl kaum kontrollierbarer Videoaufnahmen durch Dritte vorliegen zu haben, die keinerlei Flugzeug zeigen würden? An diesem Tag war alles so perfekt geplant, da überließe man diese große Unwägbarkeit doch nicht dem Zufall. Leider wird die meiner Meinung nach plausibelste Theorie hierfür, die alle Unwägbarkeiten beseitigt, in nur einem Satz erwähnt (immerhin), aber als „unwahrscheinlich“ ohne weitere Argumention verworfen.

Diese Argumentation möchte ich folgend kurz als Exkurs dieser Rezension zu „Impossible Mission 9/11: Wie ein kleines Spezialkommando den größten Terroranschlag der Geschichte durchgeführt haben könnte“ nachholen und darlegen, weshalb sie gar nicht so unplausibel ist:

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