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Zur Geschichte der Illuminaten und den rätselhaften Freimaurer-Symbolen auf der Ein-Dollar-Note

Heute beschäftigen wir uns unter Zuhilfenahme des absolut berechtigten Top-Bestsellers der alternativgedanklichen Szene „Die Jahrhundertlüge“ von Heiko Schrang im Rahmen einer kapitelweisen Buchbesprechung / Rezension mit dem oft sehr oberflächlich und unpräzise gebrauchten Begriff „Illuminaten“ – wie verhält es sich mit der Geschichte der Illuminati, woher kommen sie, seit wann gibt es sie, worin liegt ihr Ziel? Und was sollen die mysteriösen Freimaurer-Illuminaten Symbole wie das bekannte Auge über der Pyramide auf der Ein-Dollar-Note aussagen?

Gründung und Geschichte der Illuminaten

Allein bei Nennung der Wortgruppe „die Illuminaten“ zucken die allermeisten negativ berührt zusammen und schalten instinktiv auf Ablehnung – zu aufgeladen und einseitig besetzt scheint dieser Begriff geworden zu sein. Zum umstrittenen Begriff der Illuminaten und einer möglichen Alternative dazu steht anschließend etwas geschrieben – wir schauen zunächst auf die Geschichte der (sog.) Illuminaten / Illuminati zur Überblicksgewinnung, ehe auf die Freimaurer-Illuminaten Symbole bei der Ein-Dollar-Note zu kommen ist.

Schon der britische Premierminister Benjamin Disraeli sagte 1844:

„Die Weit wird von ganz anderen Personen regiert als diejeni­gen es sich vorstellen, die nicht hinter den Kulissen stehen.“

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Ist Adam Weishaupt alleiniger Gründer der „Illuminati“?

Eine neue Weltordnung in Form eines totalitären globalen Polizeistaats soll nach Einschätzung vieler Alternativtheoretikern als letztes Ziel einer im Verborgenen operierenden, hochelitären Gruppierung namens „Illuminati“ bzw. „Illuminaten“ zur uneingeschränkten Weltbeherrschung errichtet werden – die Überlegungen reichen hier von der sprunghaften Bereitschaft zur Unterordnung unter eine globale Einzelinstanz und Abgabe der Grundrechte mittels notwendigem 3. Weltkrieg (wie bei Irlmaier) bis hin zu übergangsweiser step-by-step-Versklavung; die Abschaffung des Bargeldes und Gläsermachung des Bürgers könnte ein Schritt dorthin sein.

 

Doch wo in unserer Vergangenheit beginnen solche Überlegungen? Werden wir schon seit Jahrtausenden von einer sich selbst uns überordnenden Herrschaftsklasse welch Natur auch immer beherrscht? Oder gibt es die Illuminaten „erst“ seit Frühen Neuzeit?

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In eigener Sache: neues Design + Header

Nach stundenlanger Arbeit ist der neue Header fertig geworden – ursprünglich wurde er auf das vorherige Blog-Design zugeschnitten, aber WordPress erlaubt Nicht-Premium-Nutzern ohne 100 Dollar im Jahr keine individuelle Gestaltung, weshalb auf dieses Standard-Blog-Layout zurückgegriffen werden musste. Noch nicht optimal, aber der Header als Kollage ist ganz hübsch geworden mit vielen versteckten Anspielungen der gesamten Grenzwissenschaftsthematik.

Thematische Anspielungen der Grenzwissenschaft

Eine Reihe von bekannten Symbolen aus der Verschwörungstheorie und Grenzwissenschaft haben Eingang in die Komposition gefunden:

-> Solltet ihr Anregungen und Ideen für weitere passende Symbole und Bilder für den Header haben, dann gerne per Mail oder ab in die Kommentare damit!

PS: So sollte der Header eigentlich ursprünglich eingebettet in das alte Design aussehen – aber als unkommerzieller, privater Blog zahle ich dafür keine 100 Dollar pro Jahr wie oben schon ausgeführt 😉

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Ursprüngliches Logo des Grenzwissenschaft Blogs

„Die apokalyptischen Reiter“ von M. W. Bill Cooper

Vorab: ich verneige mich vor diesem Mann, dass er als Whistleblower die Öffentlichkeit informiert hat (dafür sogar ermordet wurde) und glaube ihm auch seine hehren Absichten sowie einen Großteil des Geschriebenen in „Die apokalyptischen Reiter“. Er selbst schreibt ja in der Einführung, dass er viele Schlussfolgerungen eigenständig zieht ohne sie exakt zu kennen oder beweisen zu können und dass diese nicht immer richtig sein müssen sondern nur seine Sicht widerspiegeln. „Bill“ Cooper war jahrelang als hochrangiger Mitarbeiter beim Marine-Geheimdienst der USA tätig und packte über diese Tätigkeit in mehreren Büchern aus (hier bei Amazon kaufen).

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Zum Buch „Die apokalyptischen Reiter“ von Milton William „Bill Cooper“

Ich habe mir ehrlicherweise etwas mehr erhofft an wirklichen Insiderinformationen oder Zeugenberichten. Leider besteht über die Hälfte des Buches „Die apokalyptischen Reiter“ aus rein amerikanischen Enthüllungen wie bestimmte behördliche Verstrickungen und Gesetze etc. Für einen dort Lebenden sicher interessant, für mich als Europäer aber langweilige Spitzfindigkeiten. Die ersten Kapitel über Geheimgesellschaften sind noch ganz okay, für erfahrene Grenzgänger aber nichts wirklich Neues. Erst im Anhang, wenn es um Außerirdische und Area 51, AIDS, Drogen-Geschäfte durch Regierungen etc. geht, wird es spannend.

Schweinegrippe und Zwangsimpfung schon 1996 prophezeit!

Auf Seite 441 in „Die apokalyptischen Reiter“ wird geschrieben, dass die NWO die Totalkontrolle der Menschen wohl mit einem implantierten Mikrochip (wie einem RFID-Chip) vornehme. Dieser könne zB. bei einer Schweinegrippe-Impfung (!)  unbemerkt in den Spritzen injiziert werden als ihr Bestandteil. Anfangen könnte es mit Zwangsimpfungen für das medizinische Personal – und wenn auch vermutlich noch keine Chips in den Impfdosen enthalten sind, so wurde damals bei der Schweinegrippe vor einigen Jahren tatsächlich laut diskutiert, ob sich nicht das Krankenhauspersonal bspw. zwangsimpfen lassen sollte. Waren das alles Testläufe für spätere Großversuche?

Folgend nun ein paar kritische Töne zum Buch „Die apokalyptischen Reiter“:

Kritik an Bill Coopers Aussagen in „Die apokalyptischen Reiter“

milton william cooper kritik

Preis: 24,95 EUR

Zunächst einmal ist anzumerken, dass Hervorhebungen im Buch statt in Fettschrift in GROßBUCHSTABEN gehalten sind, was den Lesefluss sehr erschwert. Teilweise sind sogar ganze Seiten so geschrieben. Das war in den 90ern vielleicht üblich, wirkt heute aber sehr verstörend.

Folgende Kritikpunkte habe ich fürs erste bei Coopers Schrift entdecken können:

Der IBM-Kopierer: er druckt eine mehrseitige angebliche Protokollabschrift einer Geheimlogensitzung ab, weil diese im Gerätespeicher eines als gebraucht verkauften Kopiergeräts von IBM gefunden wurde. Kein weiteres Wort dazu, zB. wer es fand und warum er es abdruckt etc. Hat mich enttäuscht.

Widersprüche: zum Anfang des Buches schreibt er, dass er jederzeit wieder zur Waffe greifen würden, wenn der Kommunismus sein Land bedrohe. Später schreibt er aber, dass wir uns alle in Liebe üben sollen. Sicherlich sollten wir das tun, dann aber auch konsequent die Anwendung von Gewalt negieren statt zu propagieren.

NWO-Verteidigung: Das ist der krasseste Punkt, der mich sehr stutzig macht. Im ganzen Buch „Die apokalyptischen Reiter“ schreibt er stets von der NWO, also der neuen Weltordnung, die die Elite einzuführen versucht und verurteilt diese. Auf Seite 225 aber (erste Ausgabe des Buches) spricht er sich für eine Bevölkerungsreduktion als einzige Maßnahme zur Sicherung der Menschheit aus und schlimmer noch, er verteidigt die NWO-Politik auf einmal! Ich zitiere:

„Die neue Weltordnung ist böse, aber trotzdem sehr vonnöten, wenn die Menschheit lange genug überleben soll“

WTF?!

Dennoch gilt Cooper als wertvoller Whistleblower und sein Werk „Die apokalyptischen Reiter“ als nützliche Quelle – vielleicht entsprangen einige Merkwürdigkeiten auch nur der deutschen Übersetzung.