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Magic Mushrooms: natürliches Wundermittel gegen psychische Leiden?

magic mushrooms zauberpilze

Frische Magic Mushrooms

Wir Unerfahrenen kennen sogenannte Magic Mushrooms eher als Zauberpilze und halten jene für halluzinogene Drogen, die außer heftigen Trips dem Menschen nicht viel bieten können. Beschäftigt man sich jedoch mit diesen Magic Mushrooms und ihrem Wirkstoff Psilocybin genauer, so fällt auf, dass die halluzinogenen Pilze neuerdings sogar in der medizinischen Forschung zum Einsatz kommen und nach ersten Studienergebnissen ein wahrlich sensationelles Potential in sich bergen:

Zauberpilze sollen mit großer Erfolgsquote gegen Depressionen und andere psychische Leiden wie Süchte, Ängste und Zwangsstörungen im Vergleich zu herkömmlichen Medikamenten ebenso überdurchschnittlich helfen, wie gegen Cluster-Kopfschmerzen und andere psychosomatische Erkrankungen!

Solcherart Forschungsergebnisse im deutschsprachigen Raum zu finden, ist jedoch nicht einfach – einmal jährlich taucht vielleicht eine kleine Meldung in der Zeitung auf, doch die größte Informationsquelle stellen entsprechende Magic MushroomsSzeneseiten, die all diese Untersuchungen gebündelt darstellen und Verknüpfungen zueinander herstellen. Im Mainstream scheint das Thema, oh Wunder, noch nicht angekommen zu sein.

Magic Mushrooms gegen psychische Leiden

In einer Studie der Johns Hopkins University (Maryland) haben Wissenschaftler im “Journal of Psychopharmacology” neueste Erkenntnisse zur Therapiemöglichkeit mittels Psilocybin publiziert: Die durch einen einzigen (!) Magic Mushrooms-Trip gewonnenen positiven An- wie Einsichten in Form von progressiver Aufgeschlossenheit und neuen Sichtweisen samt Lösungen eigener Probleme seien selbst ein Jahr nach dem Konsum als quasi selbst etablierte Änderung der Persönlichkeitsstruktur noch nachweisbar! Dieser Effekt könne demnach dazu genutzt werden, langjährig angestaute psychische Störungen wie Zwänge, Ängste, aber auch Depressionen erfolgreich zu behandeln – vor allem dann, wenn herkömmliche Psychopharmaka versagen.

Mit Magic Mushrooms gegen Suchterkrankungen

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Schlafstörungen behandeln – ohne Medikamente durch Schlafentzug

schlafstörungen behandeln mit schlafentzug

Illustration des „Teufelskreises Schlaflosigkeit“ – folgend eine alternative Therapie zur Behandlung selbiger OHNE den Einsatz von Medikamenten

Dass dieser Blog auch unkonventionelle Themen der Grenzwissenschaft behandelt, soll der folgende Beitrag zeigen. Es handelt sich hierbei um eine aus der Erfahrung heraus entwickelte Methode zur erfolgreichen Behandlung von Schlafstörungen OHNE den Einsatz von Medikamenten! Sie stammt aus dem Wissensfundus eines bereits pensionierten Neurologen (Dr. sc. med. D. B.) und wird in keinem medizinischen Fachbuch zu finden sein – denn Erfahrungswissen fernab wissenschaftlicher Studien hält keinen Einzug in die Literatur und Lehre, die angehenden Ärzten im Studium vermittelt wird. Solcherart praktisches Wissen zirkuliert meist nur im unmittelbaren Kollegenkreis, sodass der Großteil der Patienten aus diesem Erfahrungsschatz niemals wird schöpfen können.

Das folgende Konzept behandelt Schlafstörungen sehr erfolgreich durch das Mittel des Schlafentzuges (ohne dabei auf Stimulantia wie Kaffee u.ä. zurückgreifen zu dürfen!)  und der Eigenschaft des Gehirns, sich durch einen „Reset“ innerhalb kürzester Zeit neuen Umweltbedingungen anzupassen. Idealerweise führt man die einige Selbstdisziplin erfordernde Methode an einem Wochenende durch, sodass man ohne Urlaubstage nehmen zu müssen seine Schlafprobleme beseitigen kann. Anzumerken ist noch, dass diese gewissermaßen selbsttherapeutische Praxis (da keine ärztliche Aufsicht notwendig) noch nicht einmal unter den Begriff der „alternativen Medizin“ fällt, da man sich nur bekannte Mechanismen des Organismus zunutze macht – der Autor Dr. B. war ein ganz normal praktizierender Neurologe und Psychiater mit eigener Niederlassung.

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Wenn ihr also jemanden kennt, der unter Schlafstörungen leidet und offen für neue Therapiekonzepte ist, solltet ihr ihm diesen Ansatz empfehlen – die Erfolgsquote ist nach Angaben des Arztes überwältigend hoch! Etwaige Erfahrungen bitte ich in der Kommentarspalte unten mitzuteilen; Danke. Nun die unten auch im Original angehängten zwei A4-Seiten des medikamentlosen Behandelns von Schlafstörungen mittels Schlafentzug im Volltext:

Therapie – Standardkonzept

Medikamentenfreie Therapie von Ein- und Durchschlafstörungen mit der Methode des Schlafentzuges unter Berücksichtigung des Erlernens eines neuen Schlaf-Wach-Rhythmus

Ansatz: Durch    Schlafentzug     wird der natürliche Schlafbedarf erhöht, womit das natürlichste Schlafmittel gegeben ist. Dieses „Schlafmittel“ entfaltet seine Wirkung permanent, so daß der Organismus in eine erhöhte Schlafbereitschaft versetzt ist, was zur Umstellung des gesamten Biorhythmus führt:       Der langsame Tag-Nacht- bzw. Wach-Schlaf-Rhythmus wird (ganzzahlig vielfach) beschleunigt, der Organismus greift auf ebenfalls vorhandene vitale Perioden zurück, in denen sich jetzt Wachheit und Müdigkeit vollziehen, z.B. auf den sehr starken 4-Stunden-Rhythmus, d.h. 2 Stunden schläfrig, 2 Stunden wach. Dieser oder ein anderer, vielleicht noch schnellerer Rhythmus dominiert nun rund um die Uhr und überlagert sich mit dem ebenfalls vitalen Hell-Dunkel-bzw. Tag-Nacht-Rhythmus, so daß ein unüberschaubares Durcheinander entsteht.

Wenn ein Patient in dieser Situation den schweren Fehler macht, seinem natürlichen Müdigkeitsgefühl irgendwann nachzugeben, so kommt dieses zufällige Programm als ein weiterer Überlagerungsfaktor zu den anderen, jetzt dominierenden Bioperioden hinzu: Das Gehirn ist so schnell programmierbar, daß es auch um 180 Grad entgegengesetzte Programme speichert und dann eine Zufallsentscheidung getroffen wird:         d.h. einmal ist es zum Zeitpunkt x schläfrig, ein andermal hellwach. Im Grunde genommen ist- der ein- und durchschlaf gestörte Patient in dieser eben geschilderten Situation. Diese ist anamnestisch leicht zu erfragen, weil viele Patienten, wenn sie denn einmal schlafen, sich auch so richtig ausschlafen (und damit wieder ein Programm Schlaf für eine Zeit setzen, wo sie üblicherweise aktiv sein wollen – Parallele:             die         „Sonntagmorgen-Migräne“, durch Ausschlafen provoziert); viele Patienten gehen auch immer früher schlafen, weil sie so schlecht schlafen – mit dem gleichen Effekt, wie eben geschildert. Im Selbstversuch wurde durch drastischen Schlafentzug (60 Stunden) eine Biorhythmusbeschleunigung zwischen Wach- und Schlafbereitschaft erzeugt, die in die Minuten-und Sekunden-Rhythmik hineinspielte (man denke auch an die Fernlastfahrer-Unfälle bei Übermüdung)‘.

Methodischer Ansatz:

Exzessives „Ausschlafen“, zB. im Urlaub, erzeugt eine Durchschlaf-und Einschlafstörung, die einen nicht weiter stört, da man im Urlaub in den Tag hineinleben kann.

Exzessiver Schlafentzug erzeugt das Gegenteil, nämlich einen sofortigen Ein- und anhaltenden Durchschlaf – letzteres jedoch nur, wenn dieses Schlafangebot zu einer Zeit erfolgt, wenn üblicherweise geschlafen wird. Ich nenne dies den Schlafkern (z.B. 0-4 Uhr oder 23 bis 5 Uhr etc.). Um diesen Schlafkern herum, d.h., durch Heranhängen von anfangs 1 Stunde, später eine halbe Stunde vor oder nach dem Schlafkern, steuert man allmählich auf die optimale Nachtschlafzeit hin, anders gesagt:         Zunächst erfolgt ein drastischer Schlafentzug für 2-3 (4) Tage; wenn dies nicht mindestens zu 4 Stunden Durchschlaf zur festgelegten Zeit führt, wird ein systematischer Fehler gemacht (der dem Patienten meist nicht bewußt ist und der herausexploriert werden muß). Nach dem 3-tägigen drastischen Schlafentzug schließt sich eine 10-14-tägige Phase des leichten Schlafentzuges als Lernphase des Gehirns an. Dabei ist zu beachten, daß, sobald der Patient länger als 1/2 Std. zum Einschlafen braucht und sobald der Patient in der Nacht (auch kurz) wieder einmal aufwacht -daß dann sofort vom Schlafangebot wieder vor und nach dem Schlafkern je eine halbe Stunde abgezogen werden müssen.

Bei Patienten, die zur organisch bedingten Durchschlafstörung neigen oder die eine erheblich reduzierte maximale Schlaffähigkeit pro 24 Std. haben, ist unbedingt zu betonen, daß dadurch kein Medikament und durch niemand die maximale individuelle Schlaffähigkeit pro 24 Stunden erhöht werden kann. Beispiel:   Eine organisch durch Virusgrippe verursachte Schlafstörung mit nur 2 Stunden (!) Schlaffähigkeit pro 24 Stunden machte die Patientin schwer krank, solange sie diese 2 Stunden nicht durchschlafen konnte, sondern sie sich in den 24 Stunden des Tages mühsam zusammenkratzen mußte. Nach Erlernen eines Durchschlafes von 2—(3) Stunden in der Zeit des Schlafkerns, also von 1-3 (4) Uhr, wurde diese Patientin wieder arbeitsfähig bzw. auch ihr Leben wieder lebenswert.

Methodisches Vorgehen:

Am Wochenende beginnt die Schlafentzugstherapie, nämlich Freitag:

Es wird bereits Freitag früh eine Stunde früher aufgestanden, absolutes Schlaf- und Nickerchen-Verbote Auch wenn durch Müdigkeit Übelkeit und Brechreiz auftreten, darf nicht geschlafen werden. Der Schlafsog wird am besten durch motorische Bewegung (Spazierengehen) überwunden. Am Freitagabend wird entweder die Nacht zum Sonnabend überhaupt nicht geschlafen, sondern spazieren gegangen, am besten an der frischen Luft. Falls eine Stunde geschlafen wird,, dann nur von 2-3 Uhr nachts. Am Sonnabend bei striktem Verbot, sich irgendwann hinzulegen und zu ruhen, Wachbleiben bis 1 Uhr, Wecker stellen auf 3 Uhr, dann aufstehen und wachbleiben bis Sonntag 1 Uhr mit Schlaf bis 4 Uhr. Gegebenenfalls Montag krankschreiben, aber es geht auch ohne. Am Montagabend 0.30 Uhr zu Bett, 4 Uhr aufstehen, am Dienstag 0 Uhr zu Bett, 4 Uhr aufstehen oder 0.30 Uhr, wie am Vortag, zu Bett und 4,30 Uhr aufstehen – dies so lange, bis Patient nachts wieder aufwacht oder länger als 1/2 Std. zum Einschlafen braucht. Stabilisierung mit einem Schlafangebot von etwa 70 bis 80 % der individuellen (vorher festgestellten) maximalen Schlaffähigkeit pro 24 Stunden, dann evtl. vorn oder hinten je 15 Min. anhängen, d.h. 15 Min. früher schlafen gehen und 15 Min. später aufstehen (dabei Berücksichtigung des oben Gesagten).

Bemerkung: Wenn der Pat. die Methodik einschl. des Ansatzes verstanden hat, ‚kann er diese von Fall zu Fall auch selbst erneut anwenden, um den Ein- oder Durchschlaf zu verbessern. Zur Beruhigung des Pat. in Bezug auf gefragte Gesundheitsschäden, die durch die neurasthenische Symptomatik, die man vorübergehend ja erzeugt, angenommen werden:              Das        jüngste Kind, das so behandelt wurde, war 1 Jahr und 3 Mon. alt, die Mutter selbst war Neurologin und hat dennoch prompt fast alle Fehler, die gemacht werden können, unbewußt auch gemacht, so daß erst nach Korrektur der Fehler auch bei ihr sich die Überzeugung von der Wirksamkeit der Methode des Schlafentzuges zeigte, so daß sie bei erneutem Auftreten einer Durchschlafstörung bei ihrem Kind, was häufig durch Infekte provoziert wird, diese Methodik selbständig angewendet hat.

Nachteil der Methodik: Schwierigkeit, den Pat. über all die Faktoren, die mitwirken, aufzuklären; langer Zeitaufwand zur Erläuterung der Methodik; bei Pat., bei denen der Leidensdruck effektiv fehlt, hat die Anwendung überhaupt keinen Sinn« Der Leidensdruck ist dagegen bei Pat*, die echt unter ihrer Schlafstörung leiden, so groß, daß sie auch bei Miß- oder Teilerfolg nicht resignieren, sondern sofort sich wieder zum Arzt wenden, damit der die in der Regel unbewußt und eindeutig ungewollten Fehler aufspürt.

Stichworte: Einschlafprobleme behandeln ohne Medikamente, Durchschlafprobleme heilen, Schlafprobleme, Schlafstörungen beseitigen, Schlaftherapie, alternative Medizin, Schlaflosigkeit überwinden, Tipps, Einschlafhilfe, Schlafmittel. Oder auch Schlafparalyse bzw Schlafstarre, mancherorts auch Schlaflähmung.

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