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Kongo: Lebender Dinosaurier gefangen?

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Erst neulich sorgten Wissenschaftler mit umfangreichen Altersdatierungen verschiedener Dinosaurier-Knochen für Aufsehen – belief sich ihr per zuverlässiger Radio-Carbon-Analyse gfestgestelltes Alter doch zwischen unfassbaren 20.000 und 40.000 Jahren! Lebten Dinosaurier also doch noch zu Zeiten des Homo Sapiens auf der Erde? Angebliche Bildweise aus dem afrikanischen Dschungel sollen nun sogar belegen, dass einige Arten immer noch auf diesem Planeten existieren. Eine ungeheure Entdeckung soll im Dschungel des nördlichen Kongo gemacht worden sein: Es wird berichtet, dass ein lebender Dinosaurier durch Einheimische gefangen genommen werden konnte und sogar fotografiert wurde. Das erstaunliche Bild (siehe unten) zeigt das durch ein Seil festgebundenes Tier und soll aussehen wie ein Velociraptor — ein massiver, am Boden lebender Halb-Vogel der Dinosaurier-Ära, von dem man eigentlich ausging, er sei seit über 75 Millionen Jahren ausgestorben. living dinosaur Ein Zeuge der Begegnung, Antoine Muamba, schildert seinen Eindruck des Wesens so: „Es war groß, und hatte eine Flügelspannweite von 20-25 Fuß (ca. 7-8 Meter!). Sein Anblick war schon recht furchteinflößend.“.  Innerhalb von nur wenigen Stunden soll der lebendig gefangene Saurier an die Universität der Republik von South Africa gesandt worden sein. Ein dortiger Wissenschaftler mit Namen John Kotze erklärte: „Dies ist eine der wunderbaren Entdeckungen in der modernen Geschichte. Ein Wesen, von dem geglaubt wurde, längst ausgestorben zu sein, lebt direkt vor unseren Augen. Wir neigen dazu, solche Funde uralter Kreaturen für ausgeschlossen zu halten.

      Reinhard Habeck

Doch es werden immer wieder verschiedene Tierarten im tiefen Dschungel entdeckt, die uns vorher unbekannt waren.“ Kritisch hierbei ist allerdings das ausbleibende Medienecho westlicher Zeitungen sowie fehlende Stellungnahmen anderer Universitätswissenschaftler. Auch finden sich im Netz nur zwei Quellen zu diesem Vorfall (hier die zweite). Zudem soll noch am gleichen Tag ein weiterer Flugsaurier einer anderen Art – ein Pteranodon – am Himmel über dem Kongo fotografiert worden sein:

velociraptor kongo

Die Geschichte wird dadurch nicht gerade glaubwürdiger – eher im Gegenteil -, wenn „zufällig“ am selben Tag zwei als ausgestorben betrachtete Tierarten plötzlich auftauchen, sodass ohne handfeste Beweise die Story als höchst wahrscheinlicher Hoax einzustufen ist.

UPDATE Juni 2015

Ein aufmerksamer Leser hat bei Facebook das wahrscheinliche Originalfoto des gefangenen „DinoFlugsauriers“ gepostet, auf dem ein Gepard und seine gerissene Beute zu sehen sind. Irgend ein Spaßvogel hat dieses Bild dann mit dem Velociraptor via Phoshop manipuliert, sodass die Geschichte wie schon oben vermutet ein bloßer Fake/ Hoax ist:

dinosaurier afrika FAKE

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In eigener Sache: neues Design + Header

Nach stundenlanger Arbeit ist der neue Header fertig geworden – ursprünglich wurde er auf das vorherige Blog-Design zugeschnitten, aber WordPress erlaubt Nicht-Premium-Nutzern ohne 100 Dollar im Jahr keine individuelle Gestaltung, weshalb auf dieses Standard-Blog-Layout zurückgegriffen werden musste. Noch nicht optimal, aber der Header als Kollage ist ganz hübsch geworden mit vielen versteckten Anspielungen der gesamten Grenzwissenschaftsthematik.

Thematische Anspielungen der Grenzwissenschaft

Eine Reihe von bekannten Symbolen aus der Verschwörungstheorie und Grenzwissenschaft haben Eingang in die Komposition gefunden:

-> Solltet ihr Anregungen und Ideen für weitere passende Symbole und Bilder für den Header haben, dann gerne per Mail oder ab in die Kommentare damit!

PS: So sollte der Header eigentlich ursprünglich eingebettet in das alte Design aussehen – aber als unkommerzieller, privater Blog zahle ich dafür keine 100 Dollar pro Jahr wie oben schon ausgeführt 😉

grenzwissenschaft

Ursprüngliches Logo des Grenzwissenschaft Blogs

Chupacabra bzw. Grey-Alien auf Briefmarke der Färöer-Inseln

Im Sommer 2012 brachte Island seine erste kryptozoologische Briefmarkenreihe heraus, in der bekannte Wesen aus Folkslore und Mystik graziös illustriert wurden (Klick für Zoom):

kryptozoologie briefmarken

Die Färöer-Inseln gaben nun nicht Yeti, Nessi, Ogopogo und co, sondern eigene Briefmarken national bekannter Fabelwesen heraus. Diese folgend abgebildeten Monster heißen Grýlu, Marru, Niðagrís und Fjørutrøll:

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Faroer briefmarken wesen

Besonders auffällig ist einerseits die starke Ähnlichkeit der Kreaturen (krummer, gebogener Rücken mit tlw. Rückenflossen), vor allem aber das Wesen oben rechts, das einem Vertreter des „Grey“-Alientyps erstaunlich ähnlich sieht (sog. Graue Außerirdische aka Greys, die oft mit Entführungen durch Außerirdische in Zusammenhang gebracht werden). Es heißt Marru (auch „Mera“ oder „Mare“) und soll desnachts die Menschen heimsuchen. Mitunter verwandelt es sich dabei in eine hübsche Frau, setzt sich auf den Schlafenden um dessen Atem zu unterdrücken oder den Schlaf zu stören. Auch sterbe mitunter der Aufgesuchte nach einem Besuch – nämlich wenn es dem Wesen mit seinen klapperdürren Fingern im Mund des Schlafenden gelingt, die korrekte Zahl seiner Zähne zu erfassen (WTF?!). Außerdem soll es in Anwesenheit des „Marrus“ zu sexuellen Übergriffen gekommen sein und solche Begegnungen würden dann als Albträume wiederkehren oder im Moment der Anwesenheit des Monsters erlebt.

Dies erinnert stark an jene „Abduction“-Fälle, bei denen heute Menschen behaupten, von Außerirdischen (meist grauen) Wesen entführt worden zu sein – meist als Teil eines hybriden Alien-Mensch-Zuchtprogramms. Schon früher tauchten solche Entführungsvorfälle auf, wurden aber immer im Kontext ihrer Zeit betrachtet. So schrieb man im Mittelalter solcherlei Vorkommnisse meist dem „Teufel“ und Dämonen oder der Hexerei zu.

      Reinhard Habeck

Verblüffende Ähnlichkeit mit dem „Chupacabra“

Aber auch Anteile eines Chupacabra lassen sich bei dem Wesen erkennen. Der Chupacabra („Ziegensauger“) soll sein Unwesen in Südamerika treiben und vor allem durch restloses Aussaugen des Blutes seiner tierischen Opfer erkennbar sein. Zwischen 1 und 1,5m beträgt seine Größe, wobei das Aussehen generell sehr unterschiedlich wahrgenommen wird; ein stacheliger Rücken allerdings scheint Konsens unter den Zeugen zu sein, ebenso wie große schwarze Augen (einem Grey-Alien ähnlich). Erst 1995 tauchten erste Berichte dazu auf, weshalb von einem sehr modernen Fabeltier gesprochen werden kann. Aufgrund des jungen Alters dieser Sagengestalt gehen manche Verschwörungstheoretiker davon aus, dass der Chupacabra ein Ergebnis genmanipulativer Studien und Experimente durch das US-Militär sei, wobei oft eine Ähnlichkeit zu Außerirdischen hergestellt wird, was eventuell auf Kreuzungsversuche jener mit irdischen Tieren hindeuten würde. Schließlich wäre der Ziegensauger unbeabsichtigt durch Flucht aus den geheimen Militärarealen in die zivilisierte Welt gelangt, sodass er nun für Farmer und ihre Tiere zum Ärgernis wird.

Folgend einige Bilder, die entweder Phantomzeichnungen von Augenzeugen oder gar Überreste eines Ziegensaugers zeigen sollen – die Ähnlichkeit zum Färöer „Marrus“ ist doch verblüffend:

Abschließend noch ein zwar kritischer, doch sehr ausführlicher deutschsprachiger Aufsatz zum Chupacabra-Phänomen:

http://kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/10/el_chupacabras.pdf

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