Schlagwort-Archive: Kritik

US-Kulturkritik – eine unipolare Reisepolemik

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Vor einigen Jahren reiste ich mehrere Wochen entlang der US-Ost-Küste und notierte mir Auffälliges. Folgend eine explizit unipolare Auflistung meist negativer Subjektiveindrücke über die dort anzutreffenden Zu- und Missstände von Kultur und Gesellschaft ohne Anspruch auf Richtig- oder Vollständigkeit:

  1. Wenn es keine zweite Chance für den ersten Eindruck gibt, so haben die USA bereits beim Betreten ihres Grund und Bodens hoffnungslos verloren: 2 Stunden nach lästigem Flug anstehen, nur um seine Fingerabdrücke abgeben zu dürfen. Währenddessen laufen überall schlecht gelaunte private und staatliche Securities herum, verbieten die Handynutzung und sprechen willkürlich(e) Ermahnungen aus.
  2. Überall viel mehr und viel dreistere Propaganda als hier. Beim Ausstieg aus dem de4dc70fa9ce76ed6d9bcaaafa2c6ce6Flugzeug im Gang hingen überall Propaganda-Plakate von Konzernen. Auf einem wurde tatsächlich saubere Kohle oder die umweltfreundliche Kernkraft angepriesen.
  3. Die Fahrt durch Städte außerhalb der Großstadt erinnerte mich oft an den Zustand von Ungarn der neunziger Jahre. Alles sehr heruntergekommen, ungepflegt, gepfuscht und notdürftig „repariert“ – ich bekam insgesamt  schnell das Gefühl, hier eine Gesellschaft im inneren und äußeren Zerfall vorzufinden. Weiterlesen

Deutschlands Goldreserven im Ausland – Hintergrund, Bedeutung und aktuelle Perspektive eines grundsätzlichen Problems

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Nach offiziellen Zahlen beherbergt Deutschland tatsächlich den zweitgrößten Goldschatz der Erde – große Teile davon lagern allerdings im Ausland. Wieso dem so ist, was von der Echtheit des „deutschen Goldes“ zu halten ist, welcher Zusammenhang zur ominösen „Kanzlerakte“ vorliegt, ob genügend Gold zur Deckung der Währung Dollar oder Euro physisch überhaupt vorhanden ist und  weshalb Kritiker des Geldsystems von Gold als Währungsdeckung schon aus historischen Gründen nichts halten, wird folgend unter Zuhilfenahme vieler öffentlich zugänglicher Quellen sowie Aufsätzen verschiedener Akademiker für den alternativdenkenden Leser detailliert ausgeführt.

Was machen deutsche Goldreserven im Ausland?

Im November 2011 startete überraschenderweise  in den deutschen Zeitungen eine große Diskussion um die deutschen Goldreserven, allen voran titelte „Die Welt“: Das große Ringen um Deutschlands Gold. Wenn man den offiziellen Medien Glauben schenkt, wehrte sich die Deutsche Bundesbank – aus gutem Grund – mit Händen und Füßen gegen die Bestrebungen einiger Juristen der EZB, die Währungsreserven in einem Fonds bündeln zu lassen, damit dieser den Euro-Rettungsfonds EFSF stärkt. Nur das Problem dabei ist, dass sich das deutsche Gold – was nur Wenige wissen – nicht in deutschen Händen befindet. Es wird nämlich zum allergrößten Teil in den Kellern der Federal Reserve Bank (FED) in New York gelagert. Mit anderen Worten, unter dem Straßenpflaster von Manhattan und nicht, wie man annehmen sollte, in Fort Knox.

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Die Lagerung des deutschen Goldes ist ein kleines Staatsgeheimnis, welches von Bundesbank und Bundesregierung gleichermaßen unter Verschluss gehalten wird. Bundeswirtschaftsminister Rösler erklärte 2011, dass die deutschen Goldreserven unantastbar bleiben müssten, womit er Recht hat; sie sind unantastbar – auf jeden Fall für Deutschland!

Da Gold nie Pleite gehen kann, ist Gold die letzte Reserve im Ernstfall, aber nur, wenn es nicht verliehen wurde bzw. im eigenen Tresor liegt. In einem Worst-Case-Szenario, bzw. bei schweren Wirtschafts- und Währungsturbulenzen, bringen die ca. 3.446 Tonnen des deutschen Goldes nur dann Rettung, wenn sie hierzulande zur Verfügung stehen. An dieser Stelle sei angemerkt: Andere Meinungen zur grundsätzlichen Funktionsfähigkeit goldgedeckter Währungen von Kritikern des Geldsystems finden sich am Schluss als Theorieteil.

Mittlerweile ist durchgesickert, dass Mitglieder des Bundeskabinetts hinter vorgehaltener Hand in der Vergangenheit verrieten, Weiterlesen

„Die dunkle Seite der Wikipedia“ – kündigt eure zweckentfremdeten Wikipedia-Spenden!

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Jahrelang hielt ich die Wikipedia in manipulativer Hinsicht für vernachlässigbar harmlos und nutze sie auch heute noch als Überblick verschaffende Erstinformationsquelle. Doch mehrere Gründe zwangen mich nun, sämtliche finanziellen Zuwendungen an die „Wikimedia-Foundation“ unverzüglich einzustellen – nicht zuletzt wegen der Tatsache, dass neue Lektüre zur Diskreditierung gesellschaftskritischer Themen (sog. „Verschwörungstheorien“) durch Wikipedia gewissen Autoren von unserem Spendengeld bezahlt wird (!), was dem eigenen Aufklärungsbestreben zutiefst zuwiderläuft und neben anderen Aspekten (s.u.) dazu beiträgt, zukünftig keinen Cent mehr an Wikipedia zu verschwenden.

dunkle seite der wikipediaSpätestens seit Edward Snowdens Enthüllungen wissen wir ja ganz offiziell, dass geheimdienstliche Institutionen einen mit Steuergeldern finanzierten digitalen Informationskrieg führen – sie infiltrieren kritische Onlinediskussionen und manipulieren gezielt alternative Informationsströme. Sehr wahrscheinlich findet diese „Desinfo“ auch in der Wikipedia höchstselbst sowie auf dazu extra eingerichteten Webseiten statt, wo ab und an Wahres mit haufenweiser Falschinformation unterfüttert wird. Doch wie tief der Sumpf von Wikipedia wirklich ist, zeigt die neue Dokumentation:

„Die dunkle Seite der Wikipedia“

Ein gewichtiges Argument für den Verfall Wikipedias und seiner undurchsichtig-autoritär geführten Diskussionskultur liefert die im Herbst 2015 erschienene, privatinitiierte Dokumentation namens „Die dunkle Seite der Wikipedia“. Weiterlesen

Zur Wissenschaftskritik – was früher Ketzerei war, ist heute die Verschwörungstheorie

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Ein Grundsatzessay zur Kritik und den blinden Flecken der Gegenwartswissenschaft

Einführung in die Grundthemen der Grenzwissenschaft

„Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.“ (Quelle)

Mit diesem Zitat* beschreibt der Physiker und Begründer der Quantenphysik Max Planck den systematischen, sich durch die Historie des Menschen ziehenden Zustand einer jeden Wissenschaft. Wissenschaft ist, in aller Kürze, die exakte Beobachtung. Wer aber in tradierten Perspektiven unter grundsätzlichem Ausschluss dem Zeitgeist widersprechender Schlussfolgerungen „beobachtet“, verliert den notwendigen Grad an Exaktheit, der zur Erfassung neuer, wissenschaftlicher Wahrheiten unerlässlich ist. Wenn wir nun also die Beobachtung der Wissenschaft beobachten, dann lässt sich feststellen, dass dieser Mechanismus als historisches Gesetz damals wie heute ungebrochen scheint.

Dies soll deshalb die Leitthese der nachfolgend essayistischen Untersuchung sein, nämlich:

Seit Anbeginn staatlicher Herrschaft, und damit der Unterjochung einer Mehrheit durch eine Minderheit, irrt die Mehrheit der Akteure jedweder Gesellschaftsorgane Kopf an Kopf ziellos als Masse umher, während bahnbrechend-revolutionärer Fortschritt und der damit einhergehende Paradigmenwechsel meistens nur von einer kleinen, progressiven Minderheit ausgeht – die häufig aufgrund ihrer Unkonventionalität anfangs noch Ignoranz, Spott oder gar Verfolgung durch Gesellschaft und etablierter Elite (Politik, Wissenschaft, Kirche u.ä. Institutionen) erfährt, später jedoch (meist posthum) in ihrer Genialität (an)erkannt werden.

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Auch wenn es die Gegenwartswissenschaft nicht wahrhaben will: Diese historische Gesetzmäßigkeit des regelmäßig verschleppten Paradigmenwechsels hat selbst heute ihre Gültigkeit nicht verloren. Schauen wir also, wie es sich damit im Detail verhält; wer und was heute wie damals verachtet wurde, welche Wissensfelder trotz hoher Relevanz und Plausibilität weder im wissenschaftlichen, noch im gesellschaftlichen Diskurs Einzug finden – weil dem herrschenden Legitimationsnarrativ teils fundamental widersprechend. Diese Widerspruch erhebenden Elemente waren einst die Ketzer, heute fallen sie unter den von der CIA nach der Ermordung Kennedys als Kampfbegriff breitenmedial eingeführten Terminus „Verschwörungstheoretiker“ und werden damit ebenso diskussionslos wie einst ketzerische Überlegungen von allen Teilen der Gesellschaft geächtet.

Seit dem Beginn der geschriebenen Zivilisationsgeschichte zieht sich also ein bestimmtes Merkmal als historische Konstante durch die Weltgeschichte: Das Begreifen der stattfindenden Tatsächlichkeit durch eine Minderheit, deren progressive Erkenntnisse anfänglich meist von einer überwältigenden – immer die Herrschenden einschließenden – Mehrheit negiert, tabuisiert oder gar verfolgt werden. Analog zur „political correctness“ ließe sich dieses Prinzip mitunter auch als „scientific correctness“ bezeichnen.

Dies sollen folgend einige historische Beispiele verdeutlichen, ehe anschließend die gegenwärtig ver- wie missachteten Themenkomplexe der Mainstreamwissenschaft als Grundpfeiler der „Grenzwissenschaften“ ausführlich dargestellt werden.

* zu diesem Planck-Zitat fand erst kürzlich eine Studie heraus: es trifft wohl zu!

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Wissenschaftliche Zinskritik Teil 2 – der Josephspfennig

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Heute eine Fortsetzung unseres neulich begonnenen Exkurses in die wissenschaftliche Zinskritik der Volkswirtschaft, oder besser: in die Kritik der sich in mathematischen Formeln verlierenden Theorie der neoklassischen Wirtschaftsschule (heutiger Lehrstandard), die den Zins unhinterfragt unter den Mantel des „Transmissionsmechanismus“ in ein wirres Geflecht realitätsferner Annahmen zerrt.*

Wir erinnern uns: die Aufgabe des Zinses liegt darin, Geld nicht dem Wirtschaftskreislauf durch Horten (zB. „Zuhause unterm Kopfkissen“) entziehen zu lassen, sondern durch seinen Anreiz als leistungsloses Einkommen Geldbesitzern das Zurückfließen ihres Geldes in die Wirtschaft zu ermöglichen. Der Zins sorgt also dafür, dass ständig genügend Geld im Umlauf ist, damit es nicht zu Störungen im Warenaustausch kommt. Diese Funktion als Geldumlaufsicherung wiegt aber seine vielen Nachteile nicht einmal ansatzweise auf: Dass jegliches auf Zins und Zinseszins basierende Geldsystem langfristig wie unausweichlich zu tiefgreifenden Verwerfungen ökonomischer, politischer, sozialer und ökologischer Art führen MUSS, sei folgend mit dem Beispiel des sog. „Josephspfennig“ (auch Josefpfennig) illustriert – ein die Problematik stark vereinfachendes, doch die negativen Grundprinzipien des Zinses im Kern unleugbar aufzeigendes Beispiel. Weiterlesen

„WikiScanner“ deckt auf: systematische Manipulation bei Wikipedia-Artikeln durch Lobbyisten

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Wikipedia im Ziel der Lobbyisten: „WikiScanner“ belegt Manipulation

Update Dezember 2015: Unbedingt die neu erschienene Dokumentation mit Namen „Die dunkle Seite der Wikipedia“ von Markus Fiedler ansehen, in der die vorsätzliche Manipulation unbequemer Themen (hier 911) durch immer dieselben Autoren nachgewiesen wird.


Die Software „WikiScanner“ launchte 2007 und erlaubt(e) es, die genauen Änderungsschritte bei Wikipedia-Artikeln durch IP-Adressen systematisch darzustellen. Dazu wurden die unterschiedlichsten IP-Adress-Netzwerke wie Behörden, Unternehmen, Organisationen, etc. erfasst und mit den bei jeder Änderung nicht registrierter Nutzer an einem Wikipediaartikel abgespeicherten IP-Adresse abgeglichen.

Wie zu erwarten, wurde bei vielen den entsprechenden Netzwerken zugehörigen Artikeln von bspw. RWE, BMW, Scientolgy, Bundestag, Spiegel, Axel Springer, etc. teils SYSTEM(AT)ISCH beschönt, verschleiert, entfernt, beworben oder gleich die Konkurrenz denunziert. Weiterlesen

Wissenschaftliche Zinskritik Teil 1 – Funktion und Herausbildung des Zinses

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Die meisten haben sicherlich schon mal von unserem grundsätzlich defekten Geldsystem gehört, das durch den Zins und Zinseszins eine Vielzahl problematischer Verwerfungen verursacht. Zum Beispiel führt das exponentielle Wachstum (Richtung Unendlichkeit) einer jeden verzinsten Geldschuld zwangsweise und unaufhebbar zu einer in der Summe nicht mehr abzahlbaren Verschuldung, wodurch große Schuldner wie Staaten zwangsweise Bankrott gehen müssen – während sich der Reichtum immer weiter bei einer Minderheit der Geldbesitzer unaufhaltsam vermehrt, die große Mehrheit aber immer weiter verarmt („Arm-Reich-Schere“).

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Dies ist keine Ideologie oder Propaganda, sondern ein leicht nachprüfbares Modell der Realität eines zinsbehafteten Geldsystems – ein solches System muss immer wieder zwangsläufig in einem riesigen Crash zusammenbrechen. Aus diesem Grund ist es auch völlig absurd, Griechenland immer wieder Rettungspakete hinterher zu werfen – allein mathematisch bedingt ist das Tilgen der Staatsschuld unmöglich. Dies trifft aber auch auf nahezu alle Staatshaushalte zu, auch Deutschland kann realistisch betrachtet seine billionengroße Schuld niemals zurückzahlen. Weiterlesen

Albert Einstein: Kritik an der Relativitätstheorie für Laien erklärt

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Die Einstein-Kritiker Roger J. Anderton und David de Hilster über den Mythos Albert Einstein – ein aus dem Englischen übersetzter Artikel zum Thema Albert Einstein Kritik, der aus naheliegenden Gründen keinerlei fachphysikalische Kenntnisse voraussetzt und sich somit an die Allgemeinheit addressiert.
[Anmerkung: Die auftauchenden Zahlen sind die am Schluss zu findenden Verweise zu den erläuternden Endnoten]

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2015 feiern wir das hundertjährige Jubiläum der allgemeinen Relativitätstheorie. Einsteins Theorie wirft jedoch weiterhin Fragen auf, auch wenn seine Anhänger immer wieder mit Eindruck erweckenden Erfolgsmeldungen geschickt davon abzulenken wissen. Sie hoben Einstein in den Himmel und sorgten dafür, dass sich seine teils widersinnigen Ansichten weltweit durchsetzten. Im Jahr 1905, dem Annus mirabilis der Physik, revolutionierte Dr. Albert Einstein dem Volksglauben nach die moderne Physik und wenige Jahre später folgte seine allgemeine Relativitätstheorie, die ihm 1919 zu Weltruhm verhalf. Wo könnte man Albert Einstein Kritik dabei anbringen?

einstein kritik doku

Filmplakat der Dokumentation von Hilbert

Nachstehend werden zwei Standpunkte zur Albert Einstein Kritik präsentiert, die von einem Irrtum Einsteins ausgehen und aus dem „Nexus„-Magazin entnommen wurden. Den ersten vertritt David de Hilster, der Regisseur des Dokumentarfilms „Einstein Wrong – The Miracle Year„; den zweiten Roger Anderton, der erst kürzlich einen Auftritt in der Sendung „Did Boscovich Discover A Unified Field Theory?“ bei Richplanet TV hatte. Beide behaupten, dass sich die moderne Physik in eine erschreckend falsche Richtung entwickelt hat und nun eine „verborgene Physik mit einer verborgenen Geschichte“ existiert. Bedarf es also einer fundamentalen Albert Einstein Kritik, um in der Naturwissenschaft einen neuen Durchbruch zu schaffen?

Albert Einstein Kritik von David de Hilster:
Kritische Stimmen – bis hierher und nicht weiter

lm Jahr 1992 traf ich den Physiker Dr. Ricardo Carezani aus Argentinien, der behauptete, Einsteins spezielle Relativitätstheorie widerlegt und die Fehler korrigiert zu haben. Als er diese Informationen einem größeren Publikum bekannt machen wollte, bat er mich um Hilfe. Während der folgenden Jahre wurde mir immer klarer, wie fehlerhaft die moderne Physik und Kosmologie ist und wie die Physiker des Establishments ein Dogma durchsetzen, das vorwiegend auf Politik und eigenen emotionalen Bedürfnissen beruht.

1996 wohnte ich erstmals einem später jährlich stattfindenden Treffen kritischer Wissenschaftler unter der Leitung von Dr. John Chappell bei, die ebenfalls die Probleme im derzeitigen Wissenschaftsbetrieb angehen wollten. Angesichts der großen Anzahl von Forschern schien mir der Versuch lohnenswert, eine Dokumentation zu diesem Thema zu drehen.

Um meine Zuschauer sachte an die komplexe Thematik heranzuführen, wählte ich einen besonderen Erzählstil: Ich folgte meiner Mutter mit der Kamera, während diese mit den Wissenschaftlern in einem ungezwungenen, alltäglichen Umfeld sprach. Nach acht Jahren war der Dokumentarfilm zur Albert Einstein Kritik schließlich fertig.

Da ich nach der ersten Vorführung von den Zuschauern positives Feedback erhielt, war ich überzeugt, einen massentauglichen Film geschaffen zu haben. Umso größer war meine Enttäuschung, als ich vergeblich bei einigen Filmfestivals anfragte. Das Problem besteht meiner Meinung nach darin, dass sich Dokumentarfilmer und Filmliebhaber für überdurchschnittlich intelligent halten. Daher gehen sie wohl davon aus, dass sie in den Medien bereits davon erfahren hätten, wäre Einstein tatsächlich ein Irrtum unterlaufen.

Wie Roger weiter unten ausführt, verschließen sich die Medien meist jenen Informationen, die auf einen Fehler Einsteins hindeuten. In ihrer Ignoranz jeglicher Albert Einstein Kritik gegenüber lehnen sie daher Dokumentationen wie meine ab und schenken ihnen zu Unrecht keine Beachtung. Aufgrund meiner Erfahrungen komme ich zu folgendem Schluss: Während ihrer Schulzeit werden Streber, wie etwa im Disney Channel zu sehen, gemobbt und schikaniert. Nachdem sie sozial geächtet wurden, wenden sie sich den Wissenschaften zu, um klüger als ihre Mitmenschen zu werden. Anschließend drehen sie den Spieß um, sodass fortan der oberste Streber allen unter ihm stehenden das Leben zur Hölle macht. Mein Dokumentarfilm „Einstein Wrong – The Miracle Year“ fiel ebenjener Hierarchie zum Opfer.

Albert Einstein Kritik von Roger J. Anderton:
Ein Blick hinter die Fassade der Physik und ihrer Geschichte

Ich interessiere mich bereits seit Langem für Physik und Mathematik und, wie schon David de Hilster, entdeckte auch ich die Einstein-„Lüge“. Nach einem langen, anspruchsvollen Studium der modernen Physik in der Tradition Einsteins und dem erfolgreichen Abschluss an der Open University musste ich mit Schrecken feststellen, dass ich sowohl über die Physik als auch ihre Geschichte getäuscht worden war. So war – entgegen der üblichen Lehrmeinung – in der modernen Physik schon im 18. Jahrhundert eine einheitliche Feldtheorie aufgestellt worden.1

Einsteins Relativitätstheorie basiert auf einer vermeintlich sehr komplexen Mathematik. Bevor ich mich eingehender mit der Thematik auseinandersetzte, eignete ich mir daher zunächst mehr mathematisches Wissen an und brachte meine schulwissenschaftlichen Physikkenntnisse auf den neuesten Stand. Anschließend wendete ich mich wieder den Relativitätstheorien Einsteins zu und erkannte mit Schrecken, was für einen Unsinn er dort geschrieben hatte. Schlimmer noch: Ich musste feststellen, dass schon lange vor mir kluge Köpfe zum gleichen Schluss gekommen und ignoriert worden waren. (Dies fand ich mithilfe der Wissenschaftlergruppe heraus, die David weiter oben erwähnt).

Im Volksglauben gilt Einstein als absolutes Genie, und die Allgemeinheit sieht es nun mal nicht gerne, wenn ihr Held Albert Einstein Kritik ausgesetzt und in ein schlechtes Licht gerückt wird. Die etablierte Physik möchte den Mythos der Genialität Einsteins mit allen Mitteln aufrechterhalten. Zu diesem Zweck fälscht sie sogar die Geschichte und blendet historische Tatsachen so weit wie möglich aus. Mir ist nun klar, was für ein Genie Tesla war – seine Arbeiten standen jedoch nicht in der Tradition der Physik, wie sie heute an Universitäten gelehrt wird, sondern beruhten auf einer früheren Physik, die noch nicht von Einstein umgeschrieben worden war.

– Bücher zum Thema –

Die Geschichte der Relativitätstheorie nach Einstein

Einstein wird üblicherweise als Entdecker der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie dargestellt, der damit Galileos Relativitätstheorie ablöste. Zwischen den beiden Wissenschaftlern gab es allerdings noch zahlreiche andere, die Forschungen zur Relativität anstellten; über diese wird jedoch im Allgemeinen geschwiegen – von einigen auserwählten Namen wie Lorentz oder Poincare einmal abgesehen.

Der „Vater der Atombombe“2 Dr. Robert Oppenheimer sagte einmal über Einstein:

„Seine frühen Schriften sind von außergewöhnlicher Schönheit, strotzen jedoch nur so vor Fehlern […]“3

Er hatte also vermutlich keine allzu hohe Meinung von Einsteins Intellekt. Andere hielten ebenfalls nicht viel von Einstein. Da dieser jedoch von vielen als Held verehrt wird, schadet eine skeptische Einstellung häufig dem Ruf des Kritikers. Oppenheimers weitere Bemerkungen haben etwas Geheimnisvolles:

„Dadurch hat sich die Veröffentlichung seiner ge-sammelten Schriften um fast zehn Jahre verzögert. Einen Mann, dessen Fehler eine so langwierige Korrektur erfordern, findet man selten “

Welche Fehler er damit genau meinte, ist unklar. Einsteins gesammelte Schriften wurden im Übrigen entgegen Oppenheimers Einschätzung nicht nach Ablauf der zehn Jahre veröffentlicht.4

In den wissenschaftlichen Diskurs zurückgeholt wurde Einsteins Relativitätstheorie5 wohl durch Dr. John Wheeler6, auf den die Begriffe „Schwarzes Loch“ und „Wurmloch“ zurückgehen. Bei dieser sogenannten „Renaissance der allgemeinen Relativitätstheorie“7 handelte es sich allem Anschein nach um eine korrigierte Neufassung von Einsteins Theorie. Dr. Hans Ohanian weist in seinem Buch „Einstein’s Mistakes“8 auf einige der korrigierten Fehler hin, behandelt dieses Thema aber nicht erschöpfend. Und so herrscht große Unklarheit darüber, welche Änderungen in Wheelers Relativitätstheorie mit welcher Begründung vorgenommen wurden. Dr. C. Y. Lo9 ist der Meinung, dass Wheelers Relativitätstheorie in vielerlei Hinsicht ebenfalls fehlerhaft ist:

„[…] die wesentlichen Fehlinterpretationen in Wheelers Ansatz sind auf mathematische und physikalische Unzulänglichkeiten zurückzuführen. Das betrifft insbesondere Einsteins Äquivalenzprinzip, da darin enthaltene Fehler nicht nur übernommen, sondern ihnen auch neue hinzugefügt wurden. Die fehlerhaften dynamischen Lösungen haben darüber hinaus weitreichende Auswirkungen auf andere Bereiche der Physik.“

Die Wirrungen der Relativitätstheorie gehen also nicht allein auf Einstein zurück, sondern wurden durch Wheeler weiter verschärft. Wie aus den Aufzeichnungen des G.-O.-Mueller-Forschungsprojektes hervorgeht, gab es in der Geschichte mehr als genug Einwände gegen Einsteins Relativitätstheorie.10

Bei der Verschleierung dieser Kritik erlaubt sich die Schulwissenschaft jedoch hin und wieder Schnitzer. Als Beispiel lässt sich an dieser Stelle das gesperrte Video zu Dr. Rupert Sheldrakes „TEDx“-Vortrag vom Januar 2013 anführen.11 Dr. Sheldrake ist ein Biologe mit unkonventi-onellen Ansichten, den das physikalische Establishment dennoch als einen der seinen zu akzeptieren scheint. In diesem Zusammenhang wurden ihm wohl Informationen anvertraut, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Als Sheldrake diese in seinem Vortrag offenlegte, reagierte das Establishment kurzerhand mit Zensur. In dem gesperrten Video (eine vollständige Zensur gelang der Gedankenpolizei nicht) sprach er viele interessante Sachverhalte an.

Sheldrakes Enthüllungen betreffen zum Beispiel das National Physical Laboratory in Teddington, England [das für die Festlegung der physikalisch-technischen Standards im Vereinigten Königreich zuständig ist; Anm. d. Übers.]. So gab der Leiter der dortigen Abteilung für Metrologie zu, dass ihnen die Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit als Konstante im Messversuch misslungen sei und sie diese daher im Jahr 1972 per Definition als konstant festgelegt hätten. Darüber hinaus sei es heute unmöglich festzustellen, ob es sich dabei tatsächlich um eine Konstante handele, da die Längeneinheit Meter in Abhängigkeit von der Lichtgeschwindigkeit definiert worden sei. Am einfachsten lässt sich die Lichtgeschwindigkeit (im Vakuum) im Kontext der speziellen Relativitätstheorie betrachten – dass das Institut ihre Konstanz nie durch Messungen belegen konnte, bedeutet also, dass es die spezielle Relativitätstheorie nie experimentell bestätigen konnte. Was der Abteilungsleiter für Metrologie als „beschämend“ empfand, wird in den Physikbüchern an Schulen und Universitäten vollständig ausgelassen.

Der folgende Auszug aus einem Artikel über den unorthodoxen Physiker und außerordentlichen Professor Reg Cahill12 lässt bzgl einer Albert Einstein Kritik ebenfalls tief blicken:

„Er ist sich sehr wohl der Tatsache bewusst, dass seine Anstrengungen beim physikalischen Establishment auf wenig Gegenliebe stoßen werden – seiner Meinung nach wurden auch andere Experimente, deren Ergebnisse nicht mit den Einsteinschen Theorien vereinbar waren, absichtlich ignoriert oder in einigen Fällen sogar zurückgehalten. Einsteins „Erfindung“ der Raumzeit vereinte die geometrischen Modelle von Raum und Zeit und basierte auf den bekannten Experimenten von Michelson und Morley aus dem 19. Jahrhundert. Diese Versuche sollten angeblich belegen, dass die Lichtgeschwindigkeit in jeder beliebigen Richtung konstant ist. Als ihre Messungen statt der erwarteten großen Differenz jedoch nur eine sehr kleine Abweichung ergaben, taten die beiden Physiker das als experimentell bedingtes Störsignal ab.

Sie erklärten den Wert für vernachlässigbar, und so wurde die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu einem der theoretischen Grundsteine für Einsteins spezielle und allgemeine Relativitätstheorie.“

Laut Cahill haben sich die beiden Physiker geirrt:

„Sie haben das Kind mit dem Bade ausgeschüttet […] Es bestand tatsächlich eine Differenz: Die Lichtgeschwindigkeit fällt in verschiedenen Richtungen unterschiedlich aus.“

Egal, welcher Definition man folgt: Eine Theorie, in deren Rahmen die Lichtgeschwindigkeit als Konstante festgelegt wird, lässt sich nicht mit einer Theorie vergleichen, in deren Rahmen man ihre Konstanz nachweist. Bei Ersterer handelt es sich im Grunde nicht einmal um eine Theorie, da das Kriterium der Überprüfbarkeit nicht erfüllt ist. Wenn es um das Einstein’sche Gewirr geht, tritt plötzlich der Glaube in den Vordergrund und die Physik nimmt religiöse Züge an.13

Die Geschichte der Relativitätstheorie vor Einstein

Theorien zur Relativität gab es natürlich schon lange vor Einstein; schon Galileo beschäftigte sich mit diesem Prinzip.14 Zwischen Galileo und Einstein wurden zahlreiche Ansätze zu diesem Thema erarbeitet, die Mehrzahl fristet allerdings ein Schattendasein. Im 18. Jahrhundert wurden physikalische Schriften zumeist auf Latein verfasst – und seitdem weitgehend ignoriert. Als Beispiel lässt sich etwa der Wissenschaftler und Jesuitenpriester Roger Boscovich anführen.15 Auf den quantentheoretischen Teil seiner Relativitätstheorie geht der serbische Chemiker Dr. Ing. Dragoslav Stoiljkovich in seinem Buch „Roger Boscovich: The Founder of Modern Science“ ein.16

Selbst Anhänger von Wheelers Relativitätstheorie erkennen Boscovichs Ansatz als einheitliche Feldtheorie an.17 Sie schenken ihr jedoch keine Beachtung, da diese aus dem 18. Jahrhundert stammt und sie modernere Ansätze in der Tradition Einsteins bevorzugen. Meiner Meinung nach irrte sich Einstein aber mehr als einmal; bessert man seine Fehler aus, findet man zurück zu Boscovichs Theorie.

Die Mathematik der allgemeinen Relativitätstheorie

Einsteins Relativitätstheorie hat zu viele Schwachstellen und ein wesentlicher Teil der zugrunde liegenden Mathematik ergibt keinen Sinn. Professor Roger Rydin unterzog die allgemeine Relativitätstheorie einer sehr sorgfältigen mathematischen Prüfung. Er kam zu dem Schluss, dass die Theorie auch in korrigierter Form immer noch keinen Sinn ergibt. Wer also glaubt, sie sei bereits experimentell bestätigt worden, sitzt einem Irrglauben auf.18 Auch Stephen Crothers Vorträge zu diesem Thema sind sehr aufschlussreich.19

Albert Einstein Kritik – Fazit

Einstein hat uns wirklich nachhaltig ins Chaos gestürzt. Seine Arbeiten enthalten viele Fehler. Es herrscht keine Klarheit mehr darüber, was Einsteins Relativitätstheorie genau umfasst. Wir Andersdenkenden haben Einsteins Anhänger daher mit einem Kommuniqué um Aufklärung gebeten: „Offener Brief an die Physik-Gemeinde: Das Zwillingsparadoxon“.20

Einsteins Heldenstatus erschwert seit jeher eine Korrektur seiner fehlerhaften Relativitätstheorien. All jene, die dieses Wagnis dennoch eingehen, laufen Gefahr, von seinen Jüngern verleumdet zu werden. Die Schulwissenschaft hetzt bis heute gegen zahlreiche Dissidenten und macht diese damit zu den Galileos der Neuzeit. Zu Galileis Zeiten reagierte das Establishment mit Drohungen, die jedoch nur mäßigen Erfolg hatten. Heutzutage bedient es sich zur Unterdrückung von Kritikern weitaus subtilerer Mittel. Es belohnt all jene, die sich nicht kritisch äußern, mit (Nobel-)Preisen und Forschungsgeldern. Es handelt sich um eine Zuckerbrot-und-Peitsche-Strategie. Die Schulwissenschaft hat erkannt, dass ein üppigeres Zuckerbrot (und der drohende Entzug desselben) besser dazu geeignet ist, Einstein Kritiker im Zaum zu halten, als sich eine größere Peitsche anzuschaffen.

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Endnoten und Quellen

1             Anderton. R. J.: „A unified theory of physics from the i8th Century“ in NEXUS magazine. Aug.-Sept. 2001,8(5)151-52

2             „J. Robert Oppenheimer (1904-1967)“ auf atomicarchiue.com: http://bit.ly/1aB4siN  (aufgerufen: Juli 2015)

3             Schweber, Silvan S.: „Einstein and Oppenheimer: The Meaning of Genius“ (Harvard University Press, 2010), S. 279; siehe auch nachfolgend genannte Website

4             Kuzmin. Sergei: .Why the English collection of Einstein’s works does not exist*4 auf gra vi tyattract ion.wordpress. com, 02.09.2012: http://bit.ly/1C5Uuwd  (aufgerufen: Juli 2015)

5             Misner. Charles W.: „John Wheeler and the Recertification of General Relativity as True Physics“ in Ciufolini, Igna-zio und Matzner, Richard A. (Hrsg.): .General Relativity and John Archibald Wheeler“, Astrophysics and Space Science Library 367 (Dordrecht. Heidelberg. London. New York: Springer, 2010), S. 9-27; http://bit.ly/1a9mLe4  (aufgerufen: Juli 2015)

6             Mastin. Luke: .John Wheeler (1911-2008)“ auf physicsoftheuniuerse.com; http://bit.ly/iFlqhfj  (aufgerufen: Juli 2015)

7             Will, Clifford M.: .The Renaissance of General Relativity“ auf cengage.com: http://bit.ly/iyOuwfk  (aufgerufen: Juli 2015)

8             Ohanian, Hans: .Einstein’s mistakes: The human failings of genius“ (New York, NY: W. W. Norton & Company. 2009)

9             Lo. C. Y.: .Errors of the Wheeler School, the Distortions to General Relativity and the Damage to Education in MIT Open Courses in Physics“ in Global Journal of Science, Frontier Research. Physics and Space Science, 2013, 13(7)

10           Mueller. G.O. und Kneckebrodt. Karl.: .95 Years of Criticism of the Special Theory of Relativity (1908-2003), The G.O. Mueller Rosearch Project“ auf ekkehard-friebc.de, Mai 2006: http://bit.ly/iJedrBC  (aufgerufen: Juli 2015)

11           Youtube-Kanal von Revolutionloveevolve: .Rupert Sheldrake – The Science Delusion BANNED TED TALK“ auf youtube.com, hochgeladon am 15.03.20r3; http://bit.ly/ifosRID  (aufgerufen: Juli 2015)

12           „Was Einstein wrong?“ auf theengineer.co.uk, 08.12.2005; http://bit.ly/iMWLeVM  (aufgerufen: Juli 2015)

13           Zur Falsifizierbarkeit siehe Shuttleworth. Martin: .Falsifi-ability“ auf explorable.com, 17.05.2013; https://explorable.com/falsifiability  (aufgerufen: Juli 2015)

14           „Galilean relativity“ auf jeephysics.org (Bildungsseite); http://bit.ly/1y8j4AD  (aufgerufen: Juli 2015)

15           Nedelkovich, Dusan: .Natural Philosophy and Relativity of Boscovich“, übersetzt von R.J. Anderton (Raleigh, NC: Lulu. 2013)

16           Soiljkovich, Dragoslav: .Roger Boscovich: The Founder of Modern Science: Monochrome edition“, übersetzt von R.J. Anderton (Raleigh, NC: Lulu. 2014)

17           Graves, J. C.: .Conceptual Foundations of Contemporary Relativity Theory“ (Cambridge, MA: MIT Press, 1971)

18           Siehe eines meiner Videos: „A look at Professor Rydin’s talk on Einstein being wrong“ auf youtube.com, hochgeladen am 10.02.2015; Teil i: http://bit.ly/iDavVCl  (aufgerufen: Juli 2015)

19           Stephen Crothers über schwarze Löcher auf dem You-tube-Kanal von ThunderboltsProject: .STEPHEN CROTHERS: Black Holes & Relativity, Part One | EU 2013″, hochgeladen am 01.03.2013; Teil i: http://bit.ly/iIjkHyv  (aufgerufen: Juli 2015)

20           “An Open Letter to the Physics Community: The Twin Paradox“ auf worknotes.com; http://bit.ly/1CacN2y  (aufgerufen: Juli 2015)
Die Website der John Chappell Natural Philosophy Society ist eine offene Diskussionsplattform und Treffpunkt vieler andersdenkender Wissenschaftler; sie ist erreichbar unter www.NaturalPhilosophy.org Weitere Albert Einstein Kritik gerne in den Kommentaren.

Vereitelter Terror-Anschlag bei Oberursel oder deutsche False-Flag Operation?

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(Terrorpanik by „Bild.de)

Obacht! Im Hessischen Oberursel wurde nach Medienmeldungen unter Berufung auf die Funde einer polizeilichen Hausdurchsuchung angeblich ein islamistisch-terroristischer Anschlag verhindert. Was fand man?

eine funktionsfähige Rohrbombe, dazu unter anderem Bauteile eines Sturmgewehres G3, 100 Schuss Munition vom Kaliber neun Millimeter, ein Übungsgeschoss für eine Panzerfaust, drei Flaschen mit Wasserstoffperoxid, Brennspiritus.

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Obwohl die Nachrichtenportale von einem „Waffenarsenal“ sprechen, stellt sich die Sachlage deutlich anders dar: keine funktionsfähige Waffe, stattdessen „Bauteile“ ohne dazugehörige, passende Munition. Dafür aber 100 Patronen leichte 9mm-Munition, wiederum ohne dazugehörige, passende Waffe. Dann das „Übungsgeschoss für eine Panzerfaust“ – Panzerfaust klingt erstmal ganz böse nach Kriegswaffe und großer Volksgefahr. In Wirklichkeit jedoch ist ein solches Übungsgeschoss nichts weiter als angemaltes Metall ohne Sprengwirkung – eben nur zur Übung, wozu ihnen aber auch noch die Panzerfaust als solches fehlte. Solch Geschoss kann man sogar völlig legal bei egun als Deko kaufen (ohne Treibladung). Also ein recht mickriges und väööig wirkungsloses „Waffenarsenal“, was sich die „Terroristen“ da angelegt haben.

Übrigens kam man diesem „Terror-Paar“ nur auf die Schliche, weil sie angeblich in einem Baumarkt größere Mengen (die man aber gar nicht benötigt, sie unten) Wasserstoffperoxid auf falschen Namen gekauft hätten (weil namentliche Registrierung bei Großmengen erforderlich), woraufhin die Kassiererin misstrauisch wurde und die Polizei informierte, die ihrerseits dann mit der Überwachung begann und den Terror-Verdacht erhärtet sah, „als er [der Baumarktkunde] sich nahe der Strecke eines am 1. Mai stattfindenden Radrennens bewegte“. WTF?!

 Kommen wir nun zum spannenden Teil: dem Wasserstoffperoxid und der „Rohrbombe“

Kein Wort von der Polizei, worin die „Funktionsfähigkeit“ der aufgefundenen „Rohrbombe“ liegen soll – lag lediglich ein verschließbares Baumarktrohr mit gefüllten Nägeln vor oder war bereits ein Sprengsatz verbaut und wenn ja, mit welchem Sprengstoff? Denn das beschlagnahmte Wasserstoffperoxid soll ja zur Herstellung von Apex (TATP, Acetonperoxid) gedient haben:

Mit der  Chemikalie hätte sich der Sprengstoff TATP herstellen lassen, wie er des öfteren bei islamistischen Anschlägen zum Einsatz kam, sagte der Chef des Polizeipräsidiums Westhessen, Stefan Müller.

Acetonperoxid gehört allerdings zu den empfindlichsten Sprengstoffen überhaupt – schon wenige Gramm (!) nebeneinander liegend können zur spontanen Selbstdetonation führen, ebenso der Kontakt zu Metall oder zur Sonne. Nur lebensmüde Menschen würden diese Substanz in größeren Mengen herstellen – und schon gar nicht in einer „funktionsfähigen Rohrbombe“ in ihrer Wohnung lagern, da es außerdem während der Lagerung sublimiert und noch viel empfindlicher wird als ohnehin (jede Erschütterung wie das Heben oder gar Transportieren der „Rohrbombe“ würde dann zur Explosion führen).

Absolut lächerlich! Da Freunde von mir als Jugendlicher experimentell ohne Fremdgefährdung selbst Sprengstoff hergestellt haben (ja, auch Apex), weiß ich, wovon ich rede – si3 haben davon vielleicht einen halben Teelöffel einmalig zur Explosion gebracht und das war rückwirkend betrachtet schon extrem leichtsinnig. Schon bei der ersten Synthese fing das Ganze in einer riesigen Stichflamme an zu verpuffen. Aus diesem Grund stellt man in der einschlägigen „Sprengszene“ auch das etwas stabilere HMTD her. Wie der Chef des Polizeipräsidiums Westhessen also zu der Annahme kommt, Apex wäre schon desöfteren bei islamistischen Anschlägen zum Einsatz gekommen, bleibt ein Rätsel ohne Quellenbeleg – zeigt aber, wie unkritisch die Mainstreammedien jegliche Behördenaussage schlucken.

Wenn überhaupt, hätte man mit wenigen Millilitern (!) statt drei Litern Wasserstoffperoxid also das HMTD hergestellt – aber auch nur in Kleinstmengen, da ebenfalls nicht stabil und unsicher. Man würde auch niemals HMTD für eine größere Bombe alleinig verwenden, sondern es in einer 0,5-2g Sprengkapsel als Initialsprengstoff nutzen, um damit eine größere Menge Sekundärsprengstoff zur Detonation zu bringen – und hier wird im nichtmilitärischen Bereich meist Ammoniumnitrat (mit etwas beigemischtem Öl oder Diesel zur Wirkerhöhung, genannt ANFO) aus Baumarktdünger verwendet, so wie es auch der Norwegen-Attentäter in Oslo tat. Von einem solchen Sekundärsprengmaterial ist jedoch keine Rede, was ja schon damals bei den vermeintlichen Sauerland-Terroristen genauso lächerlich gewesen ist. Diese wollten angeblich kiloweise Apex herstellen und bunkerten dafür absurde 700 Liter Wasserstoffperoxid – schon bei der Synthese wäre ihnen der ganze Laden um die Ohren geflogen. Auch von dieser Absurdität nie ein Wort in den Medien.

Oder wisst ihr noch den Fall vor wenigen Jahren, als die Medien groß aufgeschrien haben, weil angeblich irgendwer mit „verdächtig klingendem Namen“ zur Sprengstoffherstellung hunderte Kühlakkus mit Ammoniumnitrat gekauft hat? Schon damals haben Kritiker aus den alternativen Medien darauf hingewiesen, dass man sich diese Substanz umstandslos aus Baumarktdünger extrahieren kann, anstatt sie aus mit Gel vermischten, teuren Kühlpads mühsam zu gewinnen. Und die Medien? Verloren auch darüber kein Wort, sprangen allesamt kritiklos auf den Terrorzug auf.

Als Fazit muss man ganz klar konstatieren, dass der aktuelle Fall aus Oberursel viele Fragen aufwirft, die vom Mainstreamjournalismus nicht einmal gestellt werden und den Verdacht erwecken, hier waren entweder Volldilettanten am Werk, oder aber man habe hier etwas medial Wirksames finden WOLLEN und deshalb in der Summe zwar gefährlich klingendes Material dort platziert/ ihnen zukommen lassen*, das in seiner Endanwendung letztlich aber unwirksam ist – einzig von der angeblich „funktionsfähigen Rohrbombe“ ginge Schaden aus. Doch ob und welcher Sprengstoff darin vorlag, ist eine bisher ungeklärte Frage und wird hoffentlich die nächsten Tage beantwortet werden (Nachtrag Juli 2015: bis heute unbeantwortet, die Pressesprecherin verweigerte mir hierzu mehrfach die Auskunft). In den Kommentaren des verlinkten Spiegel- und Zeit-Artikels kann man jedenfalls wieder den erleichterten Systemlemming beruhigt aufatmen hören, der sich über diesen Ermittlungserfolg freut und dafür zukünftig auch gerne die Einschränkung seiner Grundrechte („Vorratsdatenspeicherung“) in Kauf nähme…

* Dies schien einigen Lesern unklar zu sein, was ich damit meine. Folgende Überlegung steckt dahinter: Um durch künstliche Bedrohungsszenarien die Islam-Terror-Panikwelle aufrecht erhalten zu wollen, macht es eben Sinn, diese via „false flag“-Operation ab und an selbst herbeizuführen. Dies gelänge zum Beispiel über die Anwerbung entsprechend kulturell verwurzelter Leute durch einen Geheimdienst. Unter falschen Vorwänden könnte dieser dem Pärchen dann gewisse Utensilien zustecken und zum Kauf bestimmter Substanzen gegen hohe Aufwandsentschädigung animieren. Der Geheimdienst lanciert dann an die Polizei diese Informationen und weiß genau über die nachfolgende Außenwirkung in der Presse nach dem Fund solcher Materialien Bescheid, wodurch er letztlich sich selbst und seine Aufgaben der Terrorabwehrmaßnahme legitimiert und aufrecht erhält. Nur ein Gedankengang, aber nach den geheimen Waffen- und Sprengstoffdepots in deutschen Wäldern durch die NATO-Geheimarmeen („Gladio“) nicht mehr völlig undenkbar. UPDATE JULI 2015: Die Frau wurde nun aus der U-Haft entlassen. Die Ermittler gehen genau wie schon vermutet eher von einer Logistiktätigkeit des Pärchens aus: „Eine Theorie der Kriminalisten besagt, dass die Eheleute nicht selbst ein Attentat planten, sondern als Logistiker für andere Terroristen Material beschaffen und Sprengsätze zusammenbauen sollten.

Update

Der männliche Part des Terror-Duos soll sogar „studierter Chemiker“ gewesen sein. Umso lächerlicher die Behauptung, gerade dieser würde trotz seines Fachwissens den völlig instabilen, hochgefährlichen und zur Selbstdetonation neigenden Sprengstoff Acetonperoxid (TATP, Apex) herstellen wollen, wie die Polizei ja behauptet. Auch hätte er sich Wasserstoffperoxid völlig unauffällig in niedriger Konzentration (und natürlich kleineren Mengen, siehe oben) beschaffen und selbst hochkonzentrieren können (wobei dies für HMTD bspw. nicht mal notwendig ist). Unglaublich grotesk, die Geschichte wird immer absurder!

Update

Nach einem dezenten Bloghinweis hat gar Fefe (ja, DER Fefe) auf Teile meiner Argumentation zurückgegriffen und teils wörtlich aus diesem Beitrag zitiert. Leider hat er eine direkte Verlinkung gescheut, wohl weil ihm dieser Blog dann doch zu heiß/ VT ist. Eigentlich wäre das ja ein dreistes Plagiat und ich hoffe nicht, dass Fefe regelmäßig nach dem Muster arbeitet „Gute Info dude, aber Quelle ist mir zu unseriös und ein dankeschön per Mail gibt es auch nicht, doch ich übernehms einfach mal“.Hier sein Statement:

Nicht ein Gewehr haben sie gefunden, sondern Bauteile eines Gewehrs. Bauteile. Sie sagen noch nicht mal, dass das ein vollständiger Set Bauteile war!

Dann 100 Schuss 9mm Munition. Die passen nicht in ein G3. Nicht mal annähernd. Ist das andere Ende des Spektrums, das ist für leichte Pistölchen.

Panzerfaust klingt gruselig, aber sie haben keine Panzerfaust gefunden, sondern ein Übungsgeschoss. Wie sie so ein Übungsgeschoss aus? Das ist ein Stück angemaltes Metall. Ohne Sprengstoff drin. Kann man sich im Internet für 10 Euro klicken.

[…]

Oh, aber warte, da war ja auch noch die Rohrbombe! Leider gibt es von der kein Bild. Hmm. Ja, warum eigentlich nicht? Weil man sonst sehen könnte, dass das eher Feuerwerk als eine Bombe ist? War da überhaupt Sprengstoff drin oder war das nur ein Rohr und das Wasserstoffperoxid sollte zum Sprengstoff werden?

Wie macht man überhaupt aus Wasserstoffperoxid Bomben? Ist das realistisch?

Update zum „vereitelten“ „Terror-Anschlag“ bei Oberursel – Kritik und Ungereimtheiten

Vielen Dank an den Kommentator Gyümölcs Kovács und seine Mühe der Recherche. Auch ich fragte derweil offiziell beim Pressesprecher nach, inwiefern denn die angebliche Bombe funktionsfähig gewesen sein soll – ob da überhaupt Sprengstoff drin war etc. Nach anfänglicher Ignoranz drängte ich auf eine Antwort und bekam dann schließlich mitgeteilt, dass man mir ohne Nachweis eines Presseausweises nichts bekannt geben wird. Wie bitte soll denn dann Informationsgewinnung funktionieren, wenn die Medien darin offensichtlich versagen, wir Blogger/ Interessierte dieses Versäumnis aber nicht korrigieren können/ dürfen?!

Update

Die Frau wurde nun aus der Untersuchungshaft entlassen. Auf die Bilder der angeblich funktionsfähigen Rohrbombe warten wir allerdings bis heute vergeblich – sehr wahrscheinlich war sie überhaupt nie „funktionsfähig“, aber dazu schweigt sich selbst der Pressesprecher nach mehrmaliger Anfrage weiterhin aus und behauptet doch kackfrech, diese Information könne man aus der medialen Berichterstattung entnehmen. Lüge ist’s!

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5 richtig gute Nachdenkfilme – jeder einzelne ist uneingeschränkt empfehlbar

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Der Grenzwissenschaftler war die letzten Tage nicht untätig, wie die ausbleibenden Blogposts vielleicht suggerieren könnten. Zahlreiche Filmbeiträge der „alternativen Wissensszene“ wurden gesichtet und können euch heute in einem best-of guten Gewissens anvertraut werden. Normalerweise bin ich längeren Internetvideos sehr skeptisch gegenüber weil oft wenig Neues oder wahrlich Interessantes darin auftaucht. Folgende Videos erhalten aber den Status eines „must see“-Beitrages für alle Nicht-Systemlemminge. Überschrift immer mit Originaltitel beschriftet:

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1.) Medial vermittelte Feindbilder und die Anschläge vom 11. September 2001 – Vortrag von Daniele Ganser

Der mir als einziger deutschsprachiger Wissenschaftler bekannte bekennende wie offensiv damit in die Diskussion gehende 911-Kritiker Dr. Daniele Ganser (siehe auch „Geschichtsprofessor vergleicht 911-Kritiker mit Holocaustleugnern“) hielt erst vor wenigen Tagen einen phänomenalen Vortrag über das Ereignis des 11. Septembers und seiner Hintergründe – obwohl es zuvor großen Widerstand aus Kreisen der Universität Tübingen gegen den „kruden Verschwörungstheoretiker“ gegeben hatte. Er steigt ein mit der These, dass die USA in historischer Konsequenz nur als „Empire“ (oder „Imperium“ zu Deutsch) zu bezeichnen sind. Sodann erläutert er die Bedeutung der Rohstoffe Erdöl und Erdgas und die Bedeutung der Verfügungsgewalt über sie durch das Imperium. Er nähert sich so stückweise dem Ereignis 911 und rückt hier dann die Ungereimtheiten des Zusammenbruchs von WTC 7 in den Fokus – 2 Flugzeuge, doch 3 im quasi freien Fall einstürzende Hochhäuser. Schließlich reflektiert Ganser die wissenschaftliche Rezeption auf 911 vor allem hinsichtlich der unkritischen Übernahme aller Angaben des Imperiums – immerhin ist 911 der Ursprung für das neue, medial in unsere Köpfe transportierte Feindbild des Westens „Muslime = Terroristen“ und unzählige Ungereimtheiten rund um 911 gehören von der Wissenschaft wertneutral untersucht. Doch jeder, der eine solche Untersuchung initiiert oder an ihr mitwirkt, wird diskussionslos als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert und seine wissenschaftliche Reputation zerfällt wie auch seine akademische Berufszukunft. Ganser selbst treffen solche Vorwürfe hart, denn als Friedensforscher beschäftigt er sich notgedrungen auch mit den unbequemen Einzelheiten der Zeitgeschichte mit einer stets gegebenen Sachlichkeit, Überparteilichkeit und Scheuklappenlosigkeit. Im Nachhinein gab Dr. Ganser dem Aktivisten KenFM noch ein Interview zum Thema.

2.) Was wäre wenn..?!

In dem folgenden Film geht es um die fiktive Geschichte eines nicht alternden Menschen, der als 35 jähriger Cro-Magnon Mensch plötzlich aufhört zu altern und bis heute 14.000 Jahre alle Epochen miterlebt hat. UM nicht aufzufallen, muss er alle 10 Jahre „verschwinden“ und in einem neuen Umfeld wieder Fuß fassen. Ein faszinierendes Gedankenspiel, das der Protagonist mit den anwesenden Wissenschaftlern seiner Universität durchspielt. Ohne allzu viel zu spoilern darf verraten werden, dass der faszinierendste Mensch, den er in all den tausend Jahren jemals traf, Siddharta Gautama war – jenen, den wir heute „Buddha“ nennen. Oder wie er etwa alle 50 Jahre Urlaub bei einem ihn als unsterblichen Gott verehrenden unbekannten indigenen Dschungel-Stamm  macht. Selten erhalten solch lange Youtube-Filme eine derart gute Bewertung durch die Netznutzerschaft – anschauen lohnt wahrlich!

      Reinhard Habeck

3.) Die Pyramiden Lüge – sie deutet auf das Ende der Welt hin

In dieser längeren, nach eigenen Angaben 10 Jahre Recherche in Anspruch nehmenden Dokumentation wird die traditionelle Theorie der Ägyptologen sehr genau auf Widersprüche und offene Fragen hin untersucht und ziemliche gute Indizien angeführt, die darauf hindeuten, dass beim Bau der Pyramiden hochtechnologische Maschinen eingesetzt werden mussten. Aber nicht die Standard-Argumente und Bilder, sondern wirklich viel Neues. So wird zum Beispiel herausgearbeitet, dass die große Cheops-Pyramide eine riesige Uhr kosmischen Ausmaßes ist, die einen rund 26.000 jährigen Zyklus anzeigt, welcher bald zu Ende gehen soll und den Übergang in ein neues Weltzeitalter ankündigt – ganz ähnlich also, wie wir es beim berühmten „Maya-Kalender“ vorfinden, der ja auch nie das „Ende der Welt“ prophezeit hat, sondern das Ende eines kosmischen Zyklus und den Eintritt in einen neuen – kein Weltuntergang, eher Welten- und Zeitenwandel.  Zudem stellt sich durch viele Vermessungen deutlich heraus, dass die Ägypter nicht nur den goldenen Schnitt sowie die Kreiszahl Pi kannten (!), sondern auch verschiedene Maß-Einheiten der heutigen Zeit! So das Maß des heute in Amerika üblichen Zolls und auch das unsrige, metrische System der (centi)meter.

4.) 1. Was wirklich auf der Welt geschieht, und 2. NIEMAND WISSEN SOLL

Der Journalist Foster Gamble fasst in dieser Dokumentation seine langjährigen Recherchen zum Thema kosmische Wirklichkeit des Menschen und der Welt zusammen. Dies beinhaltet ein breites Spektrum alternativer Wissenstheorien , von heiliger Geometrie über die ökonomische Versklavung des Menschen bis zum Aufzeigen eines „Weges der Nichtagression“ als mögliche Lösung des Weltelends.

https://www.youtube.com/watch?v=6T5gUg74_fs

5.) Kurzfilmriss

Ein aufmerksamer Leser wies mich zudem auf einen recht gut gemachten Nachdenkfilm über den Egoismus und die offensichtliche Fehlgestaltung der Welt hin. Der kurzweilige „Kurzfilmriss“ ist laut Autor eine Zusammenfassung des über einstündigen Films „Die Freiheit der Wahl“ und sehr bewegend gemacht.

[vimeo 25898436 w=500 h=336]

Kurzfilmriss from filmriss teka on Vimeo.

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„334 Promille Lüge“: ein Ex-Illuminati packt aus

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Es existiert ein in der „alternativen Szene“ kaum bekanntes Enthüllungsbuch eines angeblichen Geheimlogen-Aussteigers höchsten Ranges („Illuminati“). Er nennt sich selber „Hoher Meister vom Stuhl“ (H. M. v. Stuhl) und bekleidete den höchsten nur denkbaren Meistergrad der obersten Loge: den 39. Grad. Das Buch heißt „334% Lüge“ – „der Rest ist Loge“ steht im Einband weiter geschrieben. Mancherorts wird das Buch auch als „334 Promille Lüge“ verkauft, ist jedoch dasselbe. Übrigens: die Rangbezeichnung „Meister vom Stuhl“ existiert tatsächlich und bezeichnet den Logenmeister alias Vorsitzenden einer Freimaurerloge!


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Folgend könnt ihr bei Interesse das Buch „334 Promille Lüge“ kaufen (und unterstützt damit gleichzeitig diesen Blog)


Darin beschreibt er (gebürtiger Deutscher) seine Rekrutierung und Einführung in eine (vorerst untergeordnete) Geheimloge und seinen unaufhaltsamen Aufstieg bis an die Spitze (der höchsten Geheimloge der Welt), wo er schließlich mit etwa 20 Personen aus allen Großlogen weltweit zusammentrat und das Weltgeschehen lenkte. Ohne je auch nur irgendein bekanntes Wort wie „Illuminati“ oder „Freimaurer“ oder „Neue Weltordnung“ etc. zu benutzen, ist dem Leser klar ersichtlich, dass er genau das beschreibt. Er schildert viele Tricks und Kniffe sowie Vorgehensweisen der Logen um an Geld zu kommen, Menschen zu erpressen und zu bestechen, aber auch Rituale und Geheimnisse wie spezielle Geistesübungen, das Wissen vom Hintergrund der Zahlen, vom eigenen erfahrbaren Schicksal durch „richtige“ Astronomie / Astrologie und vieles mehr. Ich werde auf einige Details in weiteren Blogbeiträgen noch eingehen und auch hier ständig aktualisieren, zunächst aber ein paar grundlegende Fragen beantworten, also eine Art Inhaltsangabe und Zusammenfassung von „334% Lüge“ als Rezension und Buchkritik bzw. Leseprobe verfassen:

334 Promille Lüge – wie kam er zur Loge?

Heimlich genossene Massenvergewaltigung

In der Universität fiel ihm eine ungeheuer attraktive wie selbstbewusste und charismatische Frau auf, von der sich später noch herausstellen sollte, dass sie gezielt auf ihn angesetzt wurde, um ihn in die Loge zu locken. Eines Tages lud sie ihn zum Essen ein, wo außer ihr noch einige andere Personen waren, ausschließlich Männer. Unter einem Vorwand geleitet ihn die Versammlung in den Keller des Hauses. Dort wird er gefesselt und von den Männern massenvergewaltigt, woran er aber durchaus Gefallen findet und seine bisexuelle Ader entdeckt. Er beschreibt diesen schrecklichen Ablauf in allen Details. So wurde ihm bspw. der Kopf fixiert und man kackte ihm in den Mund, klebte diesen mit Klebeband zu und zwang ihn so, den Kot herunterzuschlucken – als Symbol dafür, dass er bisher alles, was ihm die bisherige Erziehung beibrachte, einfach so schluckte. Die Kotze schoss ihm durch die Nase und er hatte Tränen in den Augen. Dabei wurde er die ganze Zeit über von der jungen Frau fotografiert, vermutlich um später bei Widerspenstigkeit erpressbar zu sein – eine Praxis, die vielleicht routiniert bei allen Neulingen angewendet wird (nicht der Sex, sondern die Fotografien bei abnormalen Einführungshandlungen)?

Sein erster Ritualmord

Beim nächsten Mal wurde er in das gleiche noble Anwesen eingeladen und unter Zögern ging er doch hin. Diesmal sagte man ihm, er sei heute der Chef und könne seine Macht ausleben. Man bestellte Pizza, lockte den Pizzaboten unter falschen Vorwänden ins Haus und betäubte ihn. Im gleichen Keller fesselte man den jungen, stattlichen Mann an einem Gestell und entkleidete ihn. Der Logen-Rekrut lebte nun all seine Machtgelüste und Perversitäten an dem armen Mann aus und schildert alles im Detail – wie er ihm Zeh für Zeh und andere Gliedmaßen an- wie abschneidet etc. Zum Schluss greift einer der im Halbkreis das „Blutbad“ mitansehenden Männer ein und sagt, bevor der Mann sterbe, müsse der Anwärter sein Herz essen. Also schnitt er es heraus und aß das noch schlagende Herz um die Kraft und Seele des Opfers in sich zu vereinen. Dies erinnert stark an alte Inka-Rituale, die schon von den spanischen Eroberern beschrieben wurden und ebenfalls im Besitz dieses Geheimwissens seien. Im Anschluss wurde die Leiche fachmännisch entsorgt – was ihm den Eindruck vermittelte, sie hätten Routine hierin -, doch der Kopf wurde separat abgetrennt und er musste ihn persönlich auskochen, sodass nur noch der Schädel übrig blieb, den er wegen seiner offenbar energetischen Kräfte behalten sollte. Auch während dieses rituellen Mordes wurde er von der gleichen Frau während der Tat fotografiert. Fortan bewahrte er den Schädel in einer Sporttasche verpackt im Kofferraum seines Autos auf und fuhr ihn so immer mit sich herum.

Ungenutzer „Vermehrungszauber“ – größte finanzielle Chance seines Lebens vertan

Kleine Anmerkung vorweg: Spätestens hier wird bei den meisten Lesern endgültig Schluss sein – denn bereits jetzt ist von „Zauberei“ die Rede. Allerdings gebe ich dem geneigten Leser zu bedenken, dass sich hinter der Begrifflichkeit „Zauberei“ nichts anderes als Anwendung des Prinzips „Geist herrscht über Materie“ verbirgt. Wer demnach also seinen Geist und Geisteskräfte völlig beherrscht, der kann damit in die materielle Beschaffenheit der Welt eingreifen. Schon Jesus tat dies, in dem er aus Wasser Wein werden ließ. Von vornherein hier den Horizont also zu schließen ist nicht zu empfehlen – erst einmal das Buch auslesen und dann bewerten. Weiter im Text von 334-Promille Lüge:

Bei einem erneuten Aufenthalt in der gleichen Villa hat man ihn ohne sein Wissen an einen verheirateten Freier verkauft und sich dazu seine Bisexualität zunutze gemacht. Zuerst lagen die Fotos aus seinem homosexuellen Gruppensex offen auf dem Küchentisch, sodass der fremde Mann und zukünftige Freier sie einsehen konnte. Er war sichtlich erstaunt und erregt davon. Dann gingen die beiden nach oben und verbrachten die ganze Nacht zusammen – der „hohe Meister vom Stuhl“ beschreibt im Buch alle möglichen sexuell vollzogenen Praktiken detailliert, die hier aber ruhig unerwähnt bleiben können. Am nächsten Morgen bekam er einen Briefumschlag mit Geld (5000 Euro) vom Freier zugesteckt als Lohn für die Nacht und er begriff, dass ihn die Loge als Prostituierter hat arbeiten lassen. Wutentbrannt suchte er das Haus nach einem der Männer ab, aber er fand niemanden und war alleine. Er blieb einige Tage in der Villa um seinem Ärger über die Manipulation beim nächstbesten Anwesenden mächtig Luft machen zu können und las unterdessen Bücher aus der dortigen Bibliothek, die von afrikanischem Schamanentum und ähnlich Okkultem handelten – bis schließlich der Logenmeister persönlich erschien, woraufhin es ihm ob dessen erhabenem Charisma die Zunge verschlag und jener ihm zum Abschied noch den Hinweis mit auf den Weg gab, sorgfältig mit dem Geld umzugehen, da es sich vermehren würde. Er verprasste das meiste davon, setzte allerdings die Hälfte bei einer Pferde-Wette ein und gewann. Später warf ihm der Meister dann vor, was für ein Narr er doch sei, denn mit dem Geld hätte er die größte finanzielle Chance seines Lebens erhalten und vertan. Es wäre nämlich ein Vermehrungszauber auf dem Geld gewesen, sodass er beliebig oft auf beliebig absurde Wetten hätte setzen können und jedes mal gewönne. Später nutzte man dann das Wissen um die verborgene homosexuelle Neigung des Freiers um diesen unterbewusst in ein unvorteilhaftes Geldgeschäft zu verwickeln – er war ein hoher Angestellter in Leitungsfunktion einer (wenn ich mich recht erinnere) öffentlichen Institution und bescherte der Loge somit hohe Gewinne.

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Sein Aufstieg zum Mitglied & Führer der Illuminaten

Die Prüfung zum Gesellen und der höheren Meistergrade

Gesellenprüfung

Vom Lehrling zum Gesellen konnte man wie auch danach nur durch eine Prüfung aufsteigen. Dazu musste ihn ein Geselle herausfordern, wobei er sich als Lehrling die Art des Wettkampfes aussuchen dürfe. Er wählte das Gurkenschneiden und meinte, niemand schnipple schneller Gurken als er. Als dann beide in der Küche unter Aufsicht den Wettkampf begonnen, zückte er unvermittelt sein Messer und stach den Konkurrenten tödlich nieder – gewonnen!

1. Meisterprüfung

Durch seine Skrupellosigkeit erlangte er schnell großes Ansehen und stieg noch schneller auf, bis er schließlich in den höchsten Kreisen verkehrte. Der Aufstieg in einen höheren Grad musste durch Meisterprüfungen absolviert werden, die alle rein geistige, mentale Wettkämpfe waren, die für einen normalen Menschen wie Hokuspokus klingen müssen. So beschreibt er seine erste Prüfung vom Gesellen zum Meister (4. & 5. Grad), in der er eigentlich nur den mentalen Angriffen der Meister standhalten sollte, durch seine Stärke jedoch 2 von ihnen unter Zuhilfenahme des Schädels und der verinnerlichten Seele des jungen Mannes tötete und nach den Logenregeln nun sofort den 6. Grad erwarb. Dieser Geisteskampf fand in einer Art Meditation statt, wo sich die beteiligten körperlich nicht zu bewegen schienen, doch ihr Geist in einer anderen, nichtmateriellen Existenzebene gegeneinander antrat – schwer zu erklären, vielleicht noch am ehesten als „Seelen-Cage-Fight“. Durch ihre enorme Geisteskraft ist es ihnen auch möglich, Dinge zu vollbringen, die wir Uneingeweihte als „Zauberei“ bzw. Humbug einstufen würden – sie praktizieren eben ein uraltes, für die Allgemeinheit unzugängliches Geheimwissen in Tradition „keltischer Priester“. Zudem wurde er eingeweiht in die Geheimnisse der Zahlen und Planetenkonstellation, die laut ihm über jeden Menschen und dessen Schicksal Auskunft geben. Zum Beispiel welcher Tag ungünstig für ein Geldgeschäft ist, an welchem Tag Gefahr drohe etc. Deshalb hat er sich mit Hilfe der Loge eine neue Geburtsurkunde mit neuen Geburtsdaten und Namen zugelegt sowie sein Aussehen radikal verändert, um auch ja von keinem aus seiner Vergangenheit zufällig erkannt zu werden.

Erlangung des 25. Meistergrades

Wenig später wollte er sich mit einem betrügerischen Trick weiter nach oben an die Spitze der Loge arbeiten: zusammen mit einem anderen Logenbruder wollten sich beide regelmäßig zu Prüfungen herausfordern und abwechselnd verlieren, sodass sie sukzessiv immer höhere Ränge bekleiden. Schon beim ersten Mal durchschauten die übrigen Meister das Spiel, doch schritten sie erst beim zweiten Versuch ein. Der noch den 6. Meistergrad belegende Autor des Buches fühlte sich „gedemütigt durch die Entlarvung dieses Betrugsversuches“. Doch schlimmer noch: der einflussreichste Meister der Gruppe forderte ihn nun zum Duell auf. Da dieser den 24. Meistergrad innehatte, musste er zu einer List greifen. So zückte er blitzschnell einen Revolver aus seiner Tasche und noch ehe er den Schuss abgegeben hatte, sagte er, dass er die Herausforderung annehme. Die Logenmitglieder waren von diesem Mord erst geschockt, billigten ihm aber schließlich diesen „Sieg“ zu und er erlangte so den 25. Meistergrad. Allerdings musste er einen Eid ablegen, nie wieder auf einen Meister zu schießen und führte überdies aus Selbstschutz die Regel ein, kein Meister dürfe einen anderen Meister physisch töten.

Am Tisch der „Illuminati“

Schließlich erlangte er den 39. und höchsten Meistergrad und wurde nach New York zur Weltelite eingeladen, die alle Großlogen und Unterlogen der Welt kontrollieren und das Weltgeschehen bestimmen – kein Krieg breche ohne ihre Zustimmung aus. Er stellte sich jedem der etwa 20 Personen separat vor – die übrigens alles Männer waren, denn Frauen wären in eigenen sog. „Hexenbünden“ organisiert (aus welchem auch die junge Frau vom Anfang stammte). Als Willkommensgeschenk wendete er seine über den bekannten Gesetzen der Materie stehenden hohen Geisteskräfte an und materialisierte aus der Luft für jeden Teilnehmer einen faustgroßen Diamanten, den er ihnen zu warf. Ein offenbar sehr einflussreicher Mann aus der Runde fand daran wenig gefallen und wandelte den Diamanten noch im Flug zu einem Kolibiri-ähnlichen Vogel um, welcher sich auf dem Tisch zu einer Vase „morphte“, aus der schließlich Blumen empor wuchsen. Dann bedankte er sich beim Neuling für die netten Blumen, doch stellte klar, dass sie ihre Zeit nicht mit alberner Zauberei vergeuden und mit der Sitzung nun beginnen sollten.

Warum entschloss er sich zum Ausstieg und zum „Verrat“ mittels dem Buch „334 Promille Lüge „?

Auch in dieser Runde der 20 köpfigen Weltelite stieg er rasch zu einem Meinungsführer auf. Eines Tages überredete er sie, eine Meisterprüfung zum eigentlich unmöglichen – da nur 39 Grade vorgesehen – 41. Grad machen zu dürfen, in dem er sich 41 Tage lang an einem beliebigen Ort (den die Runde bestimmen durfte sodass er nicht betrügen konnte) metertief eingraben lässt und nur Kraft seiner mentalen Stärke überlebt. Man willigte ein und er bereite sich darauf mit Fastenkuren und Meditation vor. Schließlich vergrub man ihn einige Meter tief in Tüchern eingewickelt im Erdboden und legte einen tonnenschweren Stein obendrauf. Er sagte, dass er ab diesem Zeitpunkt keinen einzigen Atemzug mehr tätigte und sofort seinen Geist vom Körper trennte (evtl. eine Art Astralreise ?). In diesen 41 Tagen machte er unglaubliche geistige Erfahrungen und traf auf einen ihn überragenden Lehrer, der sich durch besondere Güte und Herzlichkeit wie höchste Weisheit auszeichnete und sagte, er suche nach seinem Sohn, der noch größer wäre als er. Als er wieder erwachte – man grub ihn aus – setzte ein Umdenken bei ihm ein und er wollte unbedingt diesen überragenden Sohn des geheimnisvollen Mannes kennenlernen und suchen. Immer mehr wurde ihm klar, dass der egoistische, diabolische, herzlose Weg der Loge seine Seele in den Abgrund geführt hatte und er nun nur noch durch Gottes Gnade und Barmherzigkeit erlöst werden könne. Er stieg aus, setzte sich durch seine zahlreichen Kontakte mit gefälschten Papieren ab und baute außerdem einen „Schutzzauber“ um sich auf. Das Buch schrieb er vorrangig für Leute, die dabei sind, in eine solche Loge gelockt zu werden oder schon drin stecken um mithilfe dieses Buches Ansporn zum Ausstieg zu haben.

Begegnung mit dem Antichristen?

In der Bibel ist an mehreren Stellen die Rede von einem leibhaftigen Antichristen, der am Ende aller Tage zur zeit der Apokalypse unter den Menschen herrschen soll. Einige interpretieren den Antichristen als tatsächlich auftretende Gestalt der Geschichte, die als Weltenherrscher  sich selbst zum Gott erhebt und eine Schreckensherrschaft über alle Menschen weltweit errichtet, seine Anbetung erzwingt und alle sich Widersetzende tötet. Er soll zunächst als charismatischer „Messias“ in Erscheinung treten, der viele „Wunder vollbringt“, ehe er sein wahres Gesicht zeigt. Schließlich wird aber in der finalen Endschlacht „Armageddon“ Jesus Christus den Antichristen „nur mit dem Hauch seines Mundes“ besiegen und die Welt in ein 1000 jähriges Friedensreich führen (Vgl. auch die Alois Irlmaier Weltkrieg Prophezeiungen hierzu, der ganz ähnliches berichtet). Soweit die Bibel.

Im Buch „334 Promille Lüge“ berichtet der Autor nun, dass er innerhalb der 41 Tage unter der Erde alle möglichen geistigen Welten und Orte besucht hätte und dabei auch die Hölle sah sowie deren „Fürsten der Finsternis“. Später fiel ihm dann ein junger Mann auf, der schon recht früh zwei hochgradige Meister niedergeworfen hatte und unaufhaltsam an die Logenspitze strebte – er sagt, diesen jungen Mann habe er beim ersten Aufeinandertreffen sofort wiedererkannt: nämlich als einen der Fürsten der Finsternis während seiner Schau! Bei dessen Anblick lief ihm ein kalter Schauer den Rücken hinunter und der fremde junge Mann strahlte eine ungeheure starke Kraft aus – denn „er war gekommen, um die Welt in die finsterste aller Zeiten zu stürzen. Sein Interesse war sich am Leiden der unwissenden Kreaturen zu ergötzen. Blinde Wut und blanker Hass trieben ihn mit unglaublicher Macht voran. Er machte sich viele Meister gefügig. Er war so geschickt, dass ich erschrak, als ich gewahr wurde, mit welcher Schnelligkeit er auf seinem Weg vorpreschte. […] Das Böse an sich hat Gestalt angenommen und wirkt auf diesem Planeten. Der Herr der Finsternis sammelt seine Getreuen um sich und setzt zum Vernichtungsschlag an.Wenn es ihm gelingt sich an die Spitze der Herren der Welt zu setzen, dann droht der Menschheit mit all ihren Zivilisationen eine jahrtausendelange Epoche der Dunkelheit und der Qualen“. Ziemlich heftig, was der „Hohe Meister vom Stuhl“ hier beschreibt – offensichtlich zeichnet er den Aufstieg und die Konsequenz der Herrschaft des biblischen Antichrist, ohne diesen Namen auch nur einmal zu benutzen (vielleicht ist er sich dessen auch gar nicht bewusst)! Die Textstelle ließe also den Schluss zu – vorausgesetzt das Buch ist kein Hirngespinst (…) -, dass der Antichrist tatsächlich heute schon unter uns lebt und wir so seine Schreckensherrschaft noch miterleben werden. Sollte dies der Fall sein, so ist man unbedingt dazu angehalten, darauf nicht hereinzufallen, ihn nicht anzubeten (sondern weiter zu Gott und Jesus zu halten) und sich auch nicht „das Zeichen des Tieres“ verpassen lassen sollte, auch wenn man nur damit „kaufen oder verkaufen kann“.

Was ist von „334% Lüge“ zu halten – Fake, Desinformation oder Wahrheit?

Schwierig, da vieles absurd abartig klingt und ohnehin nicht beweisbar bliebe – im Einband steht ja auch bereits, dass 334% dieses Buches Lüge sind und „der Rest Loge“, also „nur“ zwei Drittel Wahrheit enthalten soll. Das Buch liest sich wirklich sehr flüssig, ist für 10 Euro auch nicht teuer oder erkennbar gewinnorientiert vermarktet (eher im Gegenteil recht günstig im Branchenvergleich) – immer wieder nämlich kommt der Vorwurf der bloßen Geldmacherei eines phantasievollen Schriftstellers auf. Doch schriftstellerisch vom Stil und Duktus her ist das Buch eher unterdurchschnittlich und der Autor weist auch genau darauf selber hin, eben weil er den Inhalt als die wichtige Botschaft erachtet. Ginge es ihm jedoch wirklich um die bloße Aufklärung, dann würde er das Buch aber kostenlos ins Internet stellen und schon gar keinen „Fluch“ aussprechen gegen jene, die dies eigenmächtig tun.

Ich las es in gedruckter Form zügig in 2 Tagen voller Spannung durch – kann man aber auch als gekauftes pdf-Ebook herunterladen. Vieles was er schildert macht Sinn (vor allem die hierarchische Struktur und verwobene Organisation der Logen), einiges hinterlässt aber durchaus Rätsel und Stirnrunzeln. So sagt er aus, er glaube nicht an Reinkarnation, obwohl ihm aber sein Mentor mitteilte, er (der Mentor) wäre einst sein Diener als ägyptischer König gewesen und er selbst (der Aussteiger und Ex-Illuminati) sah sich in einer Geistesschau während tiefer Meditation auch in dieser Rolle. Also etwas konfus und argumentativ lückenhaft. Vielleicht wurde letztlich auch er gelinkt und die vermeintlich elitäre Runde der Illuminati war auch nur eine untergeordnete Führungsebene, die ihrerseits von höheren Wesen (Stichwort Dämonen oder David Ickes reptiloide Außerirdische, etc.) kontrolliert wird. Warum er keine konkreten Namen nennt, erklärt er damit, dass dann auch seine immer noch vorhandenen Vertrauten aus diesen Kreisen ihr Gesicht verlören und er sie zwangsweise ans Messer liefern müsste. Kritisch fiel mir eben noch ein, dass er ja am Anfang 5000 Euro mit einem „Vermehrungszauber“ überreicht bekam oder später auch „aus dem Nichts“ riesige Diamanten erschaffen kann. Wenn die Logen-Meister nun über solche Kräfte verfügen, fragt man sich doch, weshalb sie überhaupt noch auf andere Art und Weise versuchen an Geld zu gelangen? Eventuell ist hier die Wirkung begrenzt oder erfordert so viel Energie, das sie nicht ständig eingesetzt werden kann. Dennoch bleibt dieser Kritikpunkt bestehen.

Hinzu kommt das für viele sicherlich schwer verdauliche Gerede von „Zauberei“, die auf uraltem, in seiner Loge von keltischen Priestern tradierten Geheimwissen beruhen solle, jedoch von vielen Menschen selbst grenzwissenschaftlicher Neigung diskussionslos von vornherein abgelehnt wird – wenn der Geist über der Materie steht, dann macht das aber durchaus Sinn. In einiger Zeit werde ich dazu noch genauer schreiben und auch seine Hinweise auf den Antichristen (ohne dass er ihn so nennt, doch er lässt für mich keinen anderen Schluss zu; UPDATE: entsprechender Absatz oben eingefügt zum „Antichristen“) hier detailliert ausführen – denn laut ihm lebe der Sohn Satans bereits unter uns und würde sich eifrig an die Spitze der Loge hocharbeiten…

„334 Promille Lüge“ als .pdf Download & Leseprobe?

Immer wieder kommen hier Anfragen rein, die auf einen kostenlosen Download des Buches „334 Promille Lüge“ abzielen, etwa wenn nach einer PDF-Version als ebook gefragt wird. Doch ich muss negieren! Dieses Buch kostet bei Amazon zwischen 10 und 15 Euro und ist – selbst wenn man es als Roman liest – unglaublich spannend. Wenn man es als grundsätzlich wahrhaftig, als Augenzeugenbericht liest, so ist der erste Schock zu verdauen und eventuell erschließen sich einem Zusammenhänge zum Zeitgeschehen. Mir erschien vor allem das grundsätzliche Vorgehen der Logen und ihre strukturelle Organisation als recht plausibel – und 10 Euro als greifbares Papierbuch, nicht e-book, daher locker wert! Überdies warnt der „Hohe Meister vom Stuhl“ diejenigen, die sein Buch widerrechtlich als Download im Internet kostenlos zum Herunterladen anbieten. Wer nämlich eine kostenlose pdf-Datei von „334 Prozent Lüge“ erstellt und vor hat ins Internet zum gratis Download zu stellen, der sollte sich den Einband genauer durchlesen, denn dort belegt er alle Urheberrechtsverletzer mit einem bösartigen Fluch – kann man drüber lachen und trotzdem downloaden, oder einfach respektieren und rein präventiv sein lassen 😉

Urs Wendel spricht in einem Interview mit Jo Conrad über das Buch 334 Promille Lüge und gibt weitere Einblicke „in den Kaninchenbau“ der Geheimlogen:

http://bewusst.tv/tief-im-kaninchenbau/

Youtube-Mirror:

PS: Astrologie und die wahre,  tiefere Bedeutung von Zahlen spielen in der Geheimloge eine äußerst wichtige Rolle;  so wichtig,  dass diese das Schicksal eines jeden Menschen offenbaren sollen und die Logenmitglieder aus diesem Grund neue Geburtsurkunden und Papiere mit völlig falschen Zahlen erhalten. Diesem Thema ist zum Schluss des Buches 334 Promille Lüge sogar ein eigenes Kapitel gewidmet. Weil sich alles im Kleinen wie im Großen, wie Unten so Oben, widerspiegelt, geben Planetenkonstellationen in Zusammenspiel mit dem eigenen Geburtsdatum bei Kenntnis der geheimen Zusammenhänge Auskunft über das eigene Schicksal. Etwa, an welchen Tagen man besonders vorsichtig sein muss oder das Glück einem hold ist.

UPDATE 23.01.2015:

Habe den Abschnitt „vergeudeter Geldzauber“ und Zwischenüberschriften sowie einige Details hinzugefügt – etwa, dass das Geheimwissen seiner Loge auf dem uralten Wissen keltischer Priester beruhe. Es lohnt sich also, hier immer mal wieder reinzuschauen – und in den Blog sowieso 😉

UPDATE Mai 2015:

Endlich ist der Absatz zum Antichristen (siehe Schluss) hinzugefügt worden. Die Parallelen sind schon recht unverkennbar und zudem ermöglicht erst die heutige Zeit aufgrund ihrer technischen Entwicklungen die in der Bibel angekündigte Herrschaft des Antichristen. Siehe dazu auch hier.

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9/11 Flugzeug nur eine Computergrafik?

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Es kursiert ja schon eine Weile die „No-Plane“-Theorie, wonach am 11. September keine „echten“ Passagiermaschinen in die World-Trade-Center-Türme flogen, sondern Hologramme (geheime Militärtechnik) oder  Raketen, die am Computer nachbearbeitet zu Flugzeugen wurden.

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Die in den Videos zu sehenden Einschlagskonturen und Aufprallstaubwirbel seien durch vorher platzierte Sprengstoffladungen gezielt verursacht worden. Ein wirklich gutes Indiz für diese Theorie ist die Tatsache, dass beim Aufprall der Maschinen in die Türme KEIN einziges Trümmerteil beim Aufschlag ins WTC zu Boden fiel, während Piloten und Experten sagen, die Boeing selbst hätte nicht einmal die Stahlsäulen der Außenfassade durchschlagen KÖNNEN; doch stattdessen schneidet es sie durch wie Butter.

Und tatsächlich kann man auf dem Video, das den zweiten Einschlag ins WTC zeigt, deutlich erkennen, dass das Flugzeug im Computer mindestens bearbeitet wurde – denn die linke Flügelspitze verschwindet hinter dem Hintergrundgebäude und taucht dann kurz vor dem Impakt wieder auf:

9_11_videobearbeitet_flugzeug_Spezialeffekt

Einziges spontan in den Sinn kommendes Gegenargument dieses Spezialeffektes wäre hier: das ist keine Originalaufnahme vom 11. September sondern gefakt um zB. die Kritiker zu entblößen. Oder ein „Bildfehler“? Schaut euch das Video einfach selber an:

PS: die NO-Plane-Theorie ist nach wie vor ein heißes Eisen und selbst in der Truther-Szene höchst umstritten – lenken wir unser Auge also zunächst einmal nur auf dieses Video und versuchen herauszubekommen, wie es zustande kam.

UPDATE 17.12.: ein Leser schrieb mir, dass das braune Gebäude, hinter dem sich der Flügel kurz versteckt, ganz einfach VOR dem WTC steht und daher alles plausibel zu erklären sein,  denn dies wäre in anderen Kameraperspektiven erkennbar, dass das Haus im Vordergrund, nicht Hintergrund stünde. Ein Videobeweis dessen blieb er mir schuldig…

„Die apokalyptischen Reiter“ von M. W. Bill Cooper

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Vorab: ich verneige mich vor diesem Mann, dass er als Whistleblower die Öffentlichkeit informiert hat (dafür sogar ermordet wurde) und glaube ihm auch seine hehren Absichten sowie einen Großteil des Geschriebenen in „Die apokalyptischen Reiter“. Er selbst schreibt ja in der Einführung, dass er viele Schlussfolgerungen eigenständig zieht ohne sie exakt zu kennen oder beweisen zu können und dass diese nicht immer richtig sein müssen sondern nur seine Sicht widerspiegeln. „Bill“ Cooper war jahrelang als hochrangiger Mitarbeiter beim Marine-Geheimdienst der USA tätig und packte über diese Tätigkeit in mehreren Büchern aus (hier bei Amazon kaufen).

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Zum Buch „Die apokalyptischen Reiter“ von Milton William „Bill Cooper“

Ich habe mir ehrlicherweise etwas mehr erhofft an wirklichen Insiderinformationen oder Zeugenberichten. Leider besteht über die Hälfte des Buches „Die apokalyptischen Reiter“ aus rein amerikanischen Enthüllungen wie bestimmte behördliche Verstrickungen und Gesetze etc. Für einen dort Lebenden sicher interessant, für mich als Europäer aber langweilige Spitzfindigkeiten. Die ersten Kapitel über Geheimgesellschaften sind noch ganz okay, für erfahrene Grenzgänger aber nichts wirklich Neues. Erst im Anhang, wenn es um Außerirdische und Area 51, AIDS, Drogen-Geschäfte durch Regierungen etc. geht, wird es spannend.

Schweinegrippe und Zwangsimpfung schon 1996 prophezeit!

Auf Seite 441 in „Die apokalyptischen Reiter“ wird geschrieben, dass die NWO die Totalkontrolle der Menschen wohl mit einem implantierten Mikrochip (wie einem RFID-Chip) vornehme. Dieser könne zB. bei einer Schweinegrippe-Impfung (!)  unbemerkt in den Spritzen injiziert werden als ihr Bestandteil. Anfangen könnte es mit Zwangsimpfungen für das medizinische Personal – und wenn auch vermutlich noch keine Chips in den Impfdosen enthalten sind, so wurde damals bei der Schweinegrippe vor einigen Jahren tatsächlich laut diskutiert, ob sich nicht das Krankenhauspersonal bspw. zwangsimpfen lassen sollte. Waren das alles Testläufe für spätere Großversuche?

Folgend nun ein paar kritische Töne zum Buch „Die apokalyptischen Reiter“:

Kritik an Bill Coopers Aussagen in „Die apokalyptischen Reiter“

milton william cooper kritik

Preis: 24,95 EUR

Zunächst einmal ist anzumerken, dass Hervorhebungen im Buch statt in Fettschrift in GROßBUCHSTABEN gehalten sind, was den Lesefluss sehr erschwert. Teilweise sind sogar ganze Seiten so geschrieben. Das war in den 90ern vielleicht üblich, wirkt heute aber sehr verstörend.

Folgende Kritikpunkte habe ich fürs erste bei Coopers Schrift entdecken können:

Der IBM-Kopierer: er druckt eine mehrseitige angebliche Protokollabschrift einer Geheimlogensitzung ab, weil diese im Gerätespeicher eines als gebraucht verkauften Kopiergeräts von IBM gefunden wurde. Kein weiteres Wort dazu, zB. wer es fand und warum er es abdruckt etc. Hat mich enttäuscht.

Widersprüche: zum Anfang des Buches schreibt er, dass er jederzeit wieder zur Waffe greifen würden, wenn der Kommunismus sein Land bedrohe. Später schreibt er aber, dass wir uns alle in Liebe üben sollen. Sicherlich sollten wir das tun, dann aber auch konsequent die Anwendung von Gewalt negieren statt zu propagieren.

NWO-Verteidigung: Das ist der krasseste Punkt, der mich sehr stutzig macht. Im ganzen Buch „Die apokalyptischen Reiter“ schreibt er stets von der NWO, also der neuen Weltordnung, die die Elite einzuführen versucht und verurteilt diese. Auf Seite 225 aber (erste Ausgabe des Buches) spricht er sich für eine Bevölkerungsreduktion als einzige Maßnahme zur Sicherung der Menschheit aus und schlimmer noch, er verteidigt die NWO-Politik auf einmal! Ich zitiere:

„Die neue Weltordnung ist böse, aber trotzdem sehr vonnöten, wenn die Menschheit lange genug überleben soll“

WTF?!

Dennoch gilt Cooper als wertvoller Whistleblower und sein Werk „Die apokalyptischen Reiter“ als nützliche Quelle – vielleicht entsprangen einige Merkwürdigkeiten auch nur der deutschen Übersetzung.