Der Coronacrash & gute Krisenvorsorge – ein Kommentar zur aktuellen Lage

Liebe Leser,

den folgenden Kommentar habe ich im Rahmen des Irlmaier-Diskussionsforums erstellt, ich möchte ihn aber auch hier mit allen anderen teilen und habe ihn kontextbezogen geringfügig editiert.

Grundsätzlich: Natürlich wird alles gut, danke Rhiannan für diese positive Verstärkung. Wir sind alle Kinder Gottes, in der Essenz reine Lichtwesen. Daher kann uns nichts (be)schädigen, nur unsere aktuelle physische Form kann Schaden nehmen. Es wird also alles gut – und umso besser wird es für die dem Licht zugewandten Wesen. Die jetzige Zeit ist hierbei auch eine harte innerseelische Prüfung: wie altruistisch oder egoistisch bin ich wirklich? Es wird natürlich nicht leicht, vielleicht sogar so schwer wie noch nie, aber umso gestärkter gehen wir alle daraus hervor. Angst sollte niemand haben, aber Wachsamkeit und natürlich Gottvertrauen! Das zum Grundsätzlichen.

Was die Coronageschichte (Covid-19) angeht, so muss ich gestehen, dass ich hier sehr unsicher bin und dass mir, wie auch den meisten anderen Menschen, das Fachwissen fehlt, um die Lage wirklich seriös einschätzen zu können. Die Spanische Grippe hat 1918 bis zu 50 Millionen Menschen getötet bei einer Sterblichkeitsrate von 1,5 bis 2%, darunter auffallend viele junge Menschen. Die Sterblichkeitsrate von Corona wird derzeit auf 3,4 % taxiert, bei Männern höher als bei Frauen (4,2 zu 2,8) und primär ältere oder vorbelastete Menschen treffend. Unsere Qualitätskanzlerin weissagt, dass sich 60 bis 70 % der deutschen Bevölkerung mit dem Covid-19 Coronavirus infizieren. Selbst bei einer Sterblichkeitsrate von nur 1% wären das über 500.000 Tote; bei einer Sterblichkeit von 3,4% gar 1,95 Millionen. Und jetzt kommt das Aber: Den Äußerungen der Machtelite ist erfahrungsgemäß grundsätzlich zu misstrauen. Qui bono? Durch die jetzige Panik lässt es sich wunderbar in die Grundrechte der Menschen eingreifen, in den USA schlägt ein Forschungsteam vom Pentagon sogar schon die Implementierung eines Vorsorgechips unter der Haut vor. Oliver Janich, ein strittiger doch wichtiger Akteur der alternativen Medien respektive der Wahrheitsbewegung, legt in seinen in der Regel gut recherchierten Youtubevideos den Verdacht nahe, dass die hohe Zahl Infizierter vor allem auf fehlerhafte Testverfahren zurückgehen, die falsch-positive Ergebnisse anzeigen. Das Thema ist schwierig einzuschätzen als Laie. Persönlich habe ich keine Angst davor und empfinde es als Panikmache, aber diese Wahrnehmung kann auch völlig falsch sein. Bitte hört auf eure innere Stimme und seid vorsichtig, aber nicht panisch. Ein schwieriges Thema; und höchst ärgerlich, wenn man sich nur auf die Aussagen von Leuten verlassen muss, die regelmäßig durch Unlauterkeit auffallen. Ein Gutes hat die Hamsterei des Volkes aber: Im wirklichen Krisenfall (zB dem Irlmaierszenario) verfügen die Leute nun wenigstens über etwas mehr Vorräte und entwickeln langsam ein Bewusstsein für Krisenvorsorge. Auf der anderen Seite geben uns die leeren Supermärkte auch eine Vorstellung davon, wie erschreckend schnell der Zugriff auf alltägliche Güter erlischt. Ob die öffentliche Ordnung in einer Großstadt im Krisenfall dann noch aufrecht erhalten werden kann, darf bezweifelt werden. Etwaige Ausgangssperren und Gebietsabriegelungen kommen den Folgen der ökonomischen Verwerfungen jedenfalls schon einmal sehr entgegen.

Auf jeden Fall hat der Coronacrash die Börsen „bearisch“ infiziert. Laut Dr. Krall habe der Crash damit begonnen und es würde jetzt los gehen. Wie von ihm prophezeit, befinden wir uns schon gleich inmitten einer deflationären Phase.

Der renommierte Ökonom Dr. Markus Krall hat 3 Phasen des Crashs ausgemacht: Deflation, Inflation, Enteignung und Währungsreform. Diesen möglichen Verlauf hat er in folgender Grafik anschaulich skizziert:

Das heißt, alle Vermögenswerte verlieren massiv an Wert, vor allem Aktien. Selbst Gold musste kurz einstecken. Aber langfristig gilt es, genau jetzt zuzuschlagen! Gold kaufen sollte man jetzt so viel wie möglich noch. Nach Friedrich und Weik kann man selbst bei einem 2- oder 3-tausend Euro Goldpreis noch einsteigen. Nur Sachwerte zählen jetzt! Aktien sind mir aber noch zu teuer und ich würde damit noch warten, es hat sich noch längst nicht ausgecrasht. Der Bitcoin ist gerade spottbillig. Ich habe gar das Gefühl, als würde das Schicksal noch einmal vielen Menschen die Chance geben, sich mit dem günstigen Bitcoinpreis ein finanziell sorgenfreies Leben nach der Krise zu ermöglichen. Es war die erste Deflation, die er erlebte und wie von Friedrich und Weik (siehe Tabelle unten) vorausgesagt, war nicht einzuschätzen, wie die Deflation auf den Bitcoin wirkt (daher das „?“). Er verlor etwa 50% innerhalb weniger Tage, hat sich aber wieder gefangen. Ich würde sagen: Feuertaufe bestanden! Ein paar Prozent seines Vermögens (mindestens aber ein paar hundert Euro) sollte man also schon in das erste freie, dezentrale Geld der Geschichte investieren, den Bitcoin. Vielleicht liege ich aber auch falsch – bitte hört auf eure innere Stimme und nicht auf mich!

Jetzt gilt es auch, das Geld vom Konto zu holen und am besten bar zu haben. Giralgeld auf dem Konto gehört euch nicht einmal! Es ist nur ein Anspruch auf Geld. Das einzig gesetzlich anerkannte Zahlungsmittel sind Scheine und Münzen. Wer also noch Reserven hat, der kann jetzt in der Deflation richtige Schnäppchen schlagen. Der Spiegelbestseller von Friedrich und Weik „Der größte Crash aller Zeiten“ (ein exzellentes Buch btw!) enthält zu diesem Thema alles was man wissen muss. Hervorragende Tabellen und Übersichtslisten haben sie u.a. darin. Etwa folgend die „Investmentmatrix“ darüber, wie sich verschiedene Vermögenswerte während verschiedener Wirtschaftsphasen (Deflation, Inflation, Währungsreform, Boom) stets verhalten.

Hier seht, eine wunderbare Grafik:
matrix

Auch wie man das eigene Portfolio am besten krisensicher gestaltet wird dort nachvollziehbar dargelegt. Nach ihnen sollte man sein Vermögen wie folgt diversifizieren:
liste vorsorge

Als nächstes würde (eventuell nach einer kurzen Scheinerholung) dann die inflationäre Phase beginnen: Die Notenbanken werden massig Geld emittieren, um damit Staatspleiten, Bankenpleiten und die Europleite per se zu verhindern suchen. In der Folge kommt es zu einer massiven Entwertung des Euros und wer Lebensversicherungen oder auch nur Giralgeld auf dem Konto hat, kann fast alles verlieren. Nach diesem Eurocrash gäbe es nach Krall und co eine Währungsreform. Die neue Währung wird evtl. goldgedeckt sein; Zwangsanleihen des Staates auf Immobilien sind wahrscheinlich, um die neue Währung finanzieren zu können.

Aber ich weiß, dass viele Leser hier damit nur wenig Berührungspunkte haben und nicht viel Geld zur Verfügung wissen. Hier gilt: Existentielle Krisenvorsorge betreiben! Heißt, Langzeitlebensmittel (z.B. Konservendosen, Nudeln, Reis, etc.) und Wasseraufbewahrungsmöglichkeiten besorgen (Faltkanister sind sehr platzsparend, diese hier sind die günstigsten, die ich finden konnte – 3 je 10 Liter fassende faltbare Wasserkanister für 10 Euro). Als erschwingliche Tauschmittel bieten sich Zigaretten oder löslicher Kaffee an; ebenso heute noch spottbillige Güter des täglichen Bedarfs, die dann rar und hoch nachgefragt werden (z.B. Tampons, Zahnpasta, Kondome, Einwegrasierer, ..? – fällt euch noch etwas ein?).

Letztlich wird alles gut, das sagt mir meine innere Stimme. Also habt ein Auge auf diese Entwicklung, ergreift bei Möglichkeit die gegenwärtige, nur kurz anhaltende Chance des günstigen Erwerbs von Vermögenswerten (aber keine Schulden machen!) und füllt eure Vorräte ruhig noch einmal auf. Anfangs schrieb ich ja vom Konflikt Altruismus VS Egoismus. Dieser entlädt sich in solch einer Krise so stark wie kaum sonst – es werden viele viele Hilfsanfragen Fremder an euch herantreten. Jeder entscheidet selbst, welchen Weg er dabei einschlägt. Teile ich Lebenswichtiges mit dem Nachbarn oder horte ich lieber für mich und meine Familie? Bin ich bereit, das Risiko einzugehen, Fremden zu helfen, auch wenn ich dadurch eventuell selber nicht durchkomme? Ich selbst bin hier wie zerrissen, möchte gerne anderen helfen (daher immer wieder meine Appelle, Gold zu kaufen, vorzusorgen und das an allen möglichen Stellen off- wie online kundzutun), aber auch selbst mit meiner Familie risikoarm durchkommen. Zum einhundertprozentigen Altruismus ist meine Seele einfach noch nicht reif genug, werde also einen Mittelweg versuchen einzuschlagen.

Und am Ende wird ja doch alles gut. Dieses Gesuch um möglichst positiven Ausgang mit möglichst wenig Leidenden sollten wir stets in unsere Gebete aufnehmen – und nicht wie ich zum Beispiel oft gebetsfaul werden. Täglich ein Gebet für das Wohl aller Wesen und der Welt wäre wünschenswert! Seid gesegnet meine Lieben _()_

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.