Oak Island: mysteriöse Schatz-Insel voll ungelöster Rätsel

Geheimnisumwitterte Schatzsuche für Erwachsene! Klingt mysteriös? Ist es auch! Nehmt euch Zeit zum Lesen und vor allem dem Anschauen der Doku, es lohnt – viele Millionen flossen schon in die Bergung des Schatzes von Oak Island und dennoch gelang es bisher niemandem, das Geheimnis des ausgeklügelt versteckten Schatzes und seines hochtechnisierten Schachtes zu lüften. Was verbirgt sich dort unter der Erde? Die Theorien reichen von verschollenen Piratenschätzen bis zu außerirdischer Hochtechnologie – folgend eine Spurensuche.

Der Schatz von Oak Island

oak_island schatz insel zeichnung

Aufbau des mysteriösen Oak Island Schachtes im Querschnitt (Zeichnung)

Wir schreiben das Jahr 1795. Drei junge Männer sichten zwischen hunderten anderer Islands auf der einzigen mit Eichen (englisch „oak“) besäten Kleininsel („Nova Scotia“) an der Nordostküste Amerikas seltsame Lichterscheinungen in der Nacht. Am nächsten Tag rudern die Drei auf die kleine Insel (0,57 km²) um der Sache nachzugehen. Sie entdecken dabei Spuren von Flaschenzügen vermeintlicher Grabarbeiten auf einer wenige Quadratmeter kleinen Stelle. Fasziniert vom Gedanken, hier hätte jemand etwas scheinbar Wertvolles vergraben, kommen die Männer mit Werkzeug und Schaufel wieder und beginnen zu graben. Schnell wird klar, dass ihre Intention der künstlichen Bearbeitung der Stelle richtig war: sie entdecken einen mit Erde und alle paar Meter mit Holzbalken verbarrikadierten Schacht, der viele Meter in die Tiefe zu ragen schien.

Wer versteckte was auf der Schatzinsel Oak Island?

Schnell stellte sich heraus, dass ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem als Ergebnis meisterhafter Ingenieursarbeit den Schacht immer wieder mit Wasser auffüllt und so tiefere Grabungsarbeiten unmöglich machte und jeder Versuch auch mithilfe modernerer Technik am Widerstand des Schachtes scheiterte. Bis heute ist es niemandem gelungen, das Geheimnis von Oak Island zu lüften – aus purem Vergnügen wird sich diese hochtechnisierte Anlage künstlicher Bewässerung niemand ausgedacht oder gar mühevoll erbaut haben; irgendetwas äußerst Wertvolles muss sich auf Oak Islands verstecken; schwer vorstellbar, dass die ganze Jahrhunderte alte Anlage überhaupt durch Menschenhand erbaut worden sein soll. Selbst mit modernsten Gerätschaften und Bergbautechniken ist immer noch nicht viel Neues zum Vorschein gekommen!

Eine erste Bohrung soll ein Papierfragment mit den Initialien „V“ und „i“ zum Vorschein gebracht haben, was einige dahingehend interpretieren, dass ursprüngliche Werke William Shakespeares dort vergraben liegen und beweisen sollen, dass Shakespear eigentlich eine ganze Künstlergruppe statt einer Einzelperson bzw. ein völlig anderer Autor, nämlich Francis Bacon, gewesen sei. Andere Theorien darüber, was auf Oak Island versteckt ist, vermuten dagegen einen tatsächlichen Goldschatz, zum Beispiel die Beute vom Piraten Captain Kidd oder auch Francis Drakes verschartes Vermögen. Daneben existieren natürlich auch gänzlich andere Theorien, etwa vom Versteck des Templerschatzes samt heilligen Gral oder außerirdischer Hochtechnologie – beispielsweise wird gemutmaßt, dass Aliens uns überlegene Technik dort versteckt haben sollen, an das die Menschheit erst gelangt, wenn sie selbst technisch so weit fortgeschritten ist, um den rätselhaften Schatz von Oak Island mittels eigener Technologie zu bergen.

Mittlerweile ist die Insel von dutzenden Schächten durchbohrt und verschlang Millionen von Dollars – aus diesem Grund nennt man den Ursprungsschacht auch „money pit“ (Geldloch). Wegen dieser Unübersichtlichkeit weiß heute auch niemand mehr genau, an welcher Stelle der Ursprungsschacht gewesen ist, was die Suche nach dem Geheimnis des Schatzes von Oak Island natürlich unheimlich erschwert. Skeptiker behaupten gar, dass der vermeintliche Geheimschacht lediglich natürlichen Ursprungs wäre – eine geradezu lächerliche Behauptung, denn auf der gesamten Insel zeigen sich umfangreiche Spuren künstlicher Bearbeitung. Auch ist es recht unwahrscheinlich, dass die Natur von sich aus einen geraden Schacht, der dutzende Meter tief in die Erde reicht, alle paar Meter mit exakt verlegten Holzbalken verbarrikadiert. Wieder einmal kann man hieran schön beobachten, wie sogenannte Skeptiker alles nicht in ihr Weltbild passende auf das absurdeste negieren.

Schon 6 Tote auf der geheimnisvollen Schatz-Insel

Die Legendenbildung um den Schatz von Oak Island beheizte auch der Tod von bislang 6 Menschen, die im und um den Schacht herum unter verschiedenen Umständen ums Leben kamen – etwa durch Ertrinken in dem Erdloch oder eingestürzten Wänden des Schachtes beim Graben nach dem Oak-Island-Schatz. Was nun aber genau am Grund des Schachtes liegt, ob Schatz ob nicht, wer ihn warum wie gebaut hat – all das ist bislang unbeantwortet. Im recht guten Wikipediaartikel findet man hierzu einige, mehr oder weniger plausible Theorien; die abenteuerliche Schatzsuche für Erwachsene läuft aber ungebrochen bis heute an. So versuchte kürzlich eine mehrteilige amerikanische Doku-Serie dem Geheimnis von Oak Island mit neuen Grabungsversuchen und modernster Technik auf den Grund zu gehen.

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Update 2018: Neues vom Schatz von Oak Islands

Es gibt tatsächlich Neues von der Schatzinsel Oak Island! Die schlechte Nachricht allerdings zuerst: auch im Jahre 2018 hat man noch immer nicht den Schatz der Insel heben können. Jedoch: ein Brüderpaar hat sich mit anderen Unternehmern zusammengetan und es sich zur Aufgabe gemacht, den Schatz der Insel zu bergen. Dieser Versuch wird seit mittlerweile 5 Staffeln durch ein TV-Team begleitet und mittlerweile auch im deutschen TV ausgestrahlt. Die 2 letzten gesendeten Shows können frei online angeschaut werden: https://www.kabeleinsdoku.de/ tv/die-schatzsucher-von-oak-island

Wer nicht gespoilert werden möchte, der sollte ab hier nicht weiterlesen. Denn folgend ein paar Erkenntnisse und Hypothesen der jüngsten Nachforschungen und Ausgrabungen:

  • US-Präsident Roosevelt hatte ebenfalls vor seiner Präsidentschaft nach dem Schatz gesucht
  • es existiert offenbar eine Verbindung zu den Tempelrittern, eventuell waren diese schon vor Kolumbus in Nordamerika (eine Schriftstellerin fand bspw. eine alte Karte aus dem iirc 13. Jahrhundert, die offensichtlich Oak Island abbildete und Markierungen enthielt und dem Templerorden zugeschrieben wird)
  • Freimaurersymbolik ist auf der ganzen Insel zu finden
  • Hinweise auf Oak Islands finden sich auch auf benachbarten Inseln und Landzungen
  • Der Besitzer einer Nachbarinsel behauptet, seine Insel sei komplett künstlich angelegt worden (!) und verfüge wohl über einen geheimen unterirdischen Durchgang zur Schatzinsel von Oak Islands
  • Der Sumpf von Oakisland ist vermutlich künstlich angelegt worden
  • Im Sumpf fand man eine alte Holzplanke eines wohl spanischen Schiffes samt Nägeln aus dem iirc 16. Jahrhundert
  • Ebenso fand man auf der Insel eine Goldmünze aus dieser Zeit
  • Bei einer Bohrung sah man durch eine herabgelassene Kamera offenbar goldglänzendes Metall. Als ein Taucher die gut 50 Meter in den Schacht hinab stieg, ließ sich davon aber nichts mehr finden (allerdings traten Interferenzen bei der drahtlosen Kommunikation zu ihm auf, gleich so, als ob man ein empfangendes Handy neben einen Lautsprecher stellt)
  • insgesamt investierten die Brüder und ihre Partner schon mehrere Millionen Dollar in die Suche des Schatzes!

Dokumentation über den geheimnisvollen Schatz, dem „Fluch von Oak Island“:

Es existiert eine einzige deutschsprachige Dokumentation zur Schatz-Insel Oak Islands, die aber richtig gut gemacht ist und alle bisher gesammelten Erkenntnisse und Ereignisse mit guten Bildern darstellt. Dieser Oak-Island-Film ist wirklich sehr sehenswert produziert, toll aufbereitet und sollte von Freunden rätselhafter Begebenheiten unbedingt angesehen werden! Eine Art dokumentarischer Abenteuerfilm wenn man denn so will:

Alternativ (falls alles gelöscht): einfach nach dem Namen der Doku googeln „Der Fluch von Oak Island Doku“. Dann werden genug Reuploads der Dokumentation angezeigt.

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3 Gedanken zu „Oak Island: mysteriöse Schatz-Insel voll ungelöster Rätsel

  1. C.Wituschinski

    Hy,
    ich verfolge mit Spannung diese Schatzsuche . Nochmehr seit das ganze auf die Mayas zusprechen kamen weil ich schon lange mich damit befasse .
    Als ich diese Abbildung die hier auch oben gezeigt wird gesehen habe viel mir sofort der Mayatzolkin von 260 Tage ein zu der Tiefe von 274 m … was das ganze von einem Zeitraum von neun Monaten entspricht . Und diese Unterteilung von den neuen Holplatten vielen mir sofort die 9 Herren der Nacht ein , das letzte kleine Rad von 9 Tagen das mit dem Haabkalender von 365 Tagen und den 260 Tage Tzolkin läuft . Im Buch Das Gätterorakel von Yukatan von Bandini und Martínez ,sind der Kalender und alle dieser Götter unter anderem auch diese 9 Herren der Nacht beschrieben .
    Vielleicht hilft es ja den Schatzsuchern weiter .
    ?
    Conny

    Antworten
  2. ManniSch

    Hallo
    Mit Spannung schaut man auf die Vorgänge auf Oak Island und jeder macht sich sicher so seine eigenen
    Gedanken darüber. Ob auf Oak Island ein Piratenschatz oder eine Kriegskasse vergraben ist bezweifel ich sehr stark , denn wer vergräbt schon mit soviel Aufwand etwas , an das er selber nicht mehr rankommt . Wenn auf Oak Island etwas vergraben ist , dann nur zu dem Zweck , das es nie wieder gefunden werden soll. Leider ist durch gedankenloses , gieriges und zerstörerisches Buddeln zuviel zerstört worden . Vielleicht ist man von der falschen Seite angefangen an das Geheimniss zu gelangen und hat damit erst die Kammern geflutet. Ich glaube das Oak Isand aus zwei Inseln besteht und Zugang zu dem Geheimniss nur aus dem sogenannten Sumpfbereich , der für mich künstlich angelegt zu sein scheint , erfolgen kann . Der erste Schacht diente jediglich als Druckverschluss gegen eindringen von Wasser . Leider ging man nicht Wissenschaftlich und Archäologisch an die Sache ran , so das vieles für immer zerstört und vernichtet sein wird. Egal was und ob da überhaupt etwas vergraben ist , es wird uns wohl noch sehr lange faszinieren .

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