Experte bestätigt im deutschen TV den Einsatz von US-Söldnern in der Ukraine

Was lange als Verschwörungstheorie galt, deckt sich nun mit der Einschätzung des renommierten, für seine scheuklappenlose Kritik und Erläuterung geopolitischer Ereignisse bekannte Politik- und Islamwissenschaftler Dr. Michael Lüders, der im öffentlich-rechtlichen Fernsehen beim Sender „Phoenix“ klare Worte zum Ukraine-Konflikt findet: US-Söldner von „Blackwater“ kämpfen in der Ukraine – ohne dass dies zu einem nennenswerten Aufruhr oder gar gesellschaftlichen Debatte über die Legitimität dieser indirekten Kriegsführung in den Medien führt oder eine Stellungnahme der Bundesregierung erfährt.

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Vorteile von Blackwater / Academi in Konfliktregionen

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Internetparodie: Blackwater-Meme „I am sorry, I can’t hear you over the sound how fucking awesome I am“

„Blackwater“ bzw. „Academi“ mit heutigem Namen nach Umbenennung wegen negativer Schlagzeilen, ist eine Söldneragentur, die es finanzpotenten Menschen ermöglicht, kriegserfahrene Berufsoldaten für hohe Geldbeträge privat anzumieten – sei es als Bodyguard im Irak oder auch als privater Geheimdienst des Saatgutkonzerns Monsanto um bspw. Anti-Monsanto-Initiativen zu infiltrieren. Teilweise nutzen diesen Service aber auch Nationalstaaten, so etwa die USA höchstselbst in ihren Besatzungszonen im Nahen Osten. Der Vorteil ist unter anderem ganz einfach die rechtliche Abgrenzung zu den eigenen regulären Truppen, sodass ihnen mehr Handlungsspielraum bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zugebilligt wird: Denn durch das im Jahre 2004 erlassene sogenannte „Memorandum 17“ operieren Blackwater-Angestellte im Irak in einer legalen Grauzone, da sie ab diesem Zeitpunkt immun gegen irakisches Recht sind sowie unbehelligt von amerikanischen Gerichten. Auch entsteht nach einem Tod dieser „Mitarbeiter“ in der Regel kein besonderes mediales Interesse, sodass man mit ihnen vor allem in brisantem Gebiet relativ öffentlichkeitsfern arbeiten kann. Ebenso führt eventuelles Fehlverhalten und der Einsatz in politisch heiklen Konfliktregionen nicht zu dem gleichen Medienecho, das bei regulären Streitkräften eine große Debatte lostreten würde. Zudem gelten die „Dienstleister“ einer solchen „Sicherheitsfirma“ als skrupelloser, belastbarer und militärisch konsequenter agierende Einheiten im Vergleich zum gewöhnlichen Berufssoldaten.

Söldner-Einsatz in der Ukraine – Bundesregierung schweigt

Genau diese Vorteile werden nun auch im Ukraine-Konflikt genutzt: Etwa 500 Söldner sind dort auf Seiten der ukrainischen Regierung eingesetzt um ganz offensichtlich US- und NATO-Interessen durchzusetzen – der Fuß ist also schon in den Türspalt der „neuen Ostfront“ gesetzt worden. Ob die Söldner tatsächlich in die unmittelbaren Kämpfe verwickelt sind, ist schwer nachzuweisen – doch „kämpfen“ sie ja mindestens ideologisch allein mit ihrer provozierenden Anwesenheit vor der Haustür Russlands. Michael Lüders spricht hierbei ganz konkret die Gefahr eines größeren Krieges an und kritisiert den hierzulande trotz ärgster Geschichtsklitterung vergleichsweise wenig umstrittenen, latent faschistischen ukrainischen Regierungschef Arseni Jazenjuk aufgrund dessen Konfrontationsrhetorik und das defacto Schweigen der Bundesregierung dazu.

Weitere, geopolitische Zusammenhänge zeigt Lüders pointiert auf und kommt zu dem Fazit: „Die Welt orientiert sich neu“. Anschauen lohnt!

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