„Die apokalyptischen Reiter“ von M. W. Bill Cooper

Vorab: ich verneige mich vor diesem Mann, dass er als Whistleblower die Öffentlichkeit informiert hat (dafür sogar ermordet wurde) und glaube ihm auch seine hehren Absichten sowie einen Großteil des Geschriebenen in „Die apokalyptischen Reiter“. Er selbst schreibt ja in der Einführung, dass er viele Schlussfolgerungen eigenständig zieht ohne sie exakt zu kennen oder beweisen zu können und dass diese nicht immer richtig sein müssen sondern nur seine Sicht widerspiegeln. „Bill“ Cooper war jahrelang als hochrangiger Mitarbeiter beim Marine-Geheimdienst der USA tätig und packte über diese Tätigkeit in mehreren Büchern aus (hier bei Amazon kaufen).

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Zum Buch „Die apokalyptischen Reiter“ von Milton William „Bill Cooper“

Ich habe mir ehrlicherweise etwas mehr erhofft an wirklichen Insiderinformationen oder Zeugenberichten. Leider besteht über die Hälfte des Buches „Die apokalyptischen Reiter“ aus rein amerikanischen Enthüllungen wie bestimmte behördliche Verstrickungen und Gesetze etc. Für einen dort Lebenden sicher interessant, für mich als Europäer aber langweilige Spitzfindigkeiten. Die ersten Kapitel über Geheimgesellschaften sind noch ganz okay, für erfahrene Grenzgänger aber nichts wirklich Neues. Erst im Anhang, wenn es um Außerirdische und Area 51, AIDS, Drogen-Geschäfte durch Regierungen etc. geht, wird es spannend.

Schweinegrippe und Zwangsimpfung schon 1996 prophezeit!

Auf Seite 441 in „Die apokalyptischen Reiter“ wird geschrieben, dass die NWO die Totalkontrolle der Menschen wohl mit einem implantierten Mikrochip (wie einem RFID-Chip) vornehme. Dieser könne zB. bei einer Schweinegrippe-Impfung (!)  unbemerkt in den Spritzen injiziert werden als ihr Bestandteil. Anfangen könnte es mit Zwangsimpfungen für das medizinische Personal – und wenn auch vermutlich noch keine Chips in den Impfdosen enthalten sind, so wurde damals bei der Schweinegrippe vor einigen Jahren tatsächlich laut diskutiert, ob sich nicht das Krankenhauspersonal bspw. zwangsimpfen lassen sollte. Waren das alles Testläufe für spätere Großversuche?

Folgend nun ein paar kritische Töne zum Buch „Die apokalyptischen Reiter“:

Kritik an Bill Coopers Aussagen in „Die apokalyptischen Reiter“

milton william cooper kritik

Preis: 24,95 EUR

Zunächst einmal ist anzumerken, dass Hervorhebungen im Buch statt in Fettschrift in GROßBUCHSTABEN gehalten sind, was den Lesefluss sehr erschwert. Teilweise sind sogar ganze Seiten so geschrieben. Das war in den 90ern vielleicht üblich, wirkt heute aber sehr verstörend.

Folgende Kritikpunkte habe ich fürs erste bei Coopers Schrift entdecken können:

Der IBM-Kopierer: er druckt eine mehrseitige angebliche Protokollabschrift einer Geheimlogensitzung ab, weil diese im Gerätespeicher eines als gebraucht verkauften Kopiergeräts von IBM gefunden wurde. Kein weiteres Wort dazu, zB. wer es fand und warum er es abdruckt etc. Hat mich enttäuscht.

Widersprüche: zum Anfang des Buches schreibt er, dass er jederzeit wieder zur Waffe greifen würden, wenn der Kommunismus sein Land bedrohe. Später schreibt er aber, dass wir uns alle in Liebe üben sollen. Sicherlich sollten wir das tun, dann aber auch konsequent die Anwendung von Gewalt negieren statt zu propagieren.

NWO-Verteidigung: Das ist der krasseste Punkt, der mich sehr stutzig macht. Im ganzen Buch „Die apokalyptischen Reiter“ schreibt er stets von der NWO, also der neuen Weltordnung, die die Elite einzuführen versucht und verurteilt diese. Auf Seite 225 aber (erste Ausgabe des Buches) spricht er sich für eine Bevölkerungsreduktion als einzige Maßnahme zur Sicherung der Menschheit aus und schlimmer noch, er verteidigt die NWO-Politik auf einmal! Ich zitiere:

„Die neue Weltordnung ist böse, aber trotzdem sehr vonnöten, wenn die Menschheit lange genug überleben soll“

WTF?!

Dennoch gilt Cooper als wertvoller Whistleblower und sein Werk „Die apokalyptischen Reiter“ als nützliche Quelle – vielleicht entsprangen einige Merkwürdigkeiten auch nur der deutschen Übersetzung.

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2 Gedanken zu „„Die apokalyptischen Reiter“ von M. W. Bill Cooper

  1. Pingback: Zur Wissenschaftskritik – was früher Ketzerei war, ist heute die Verschwörungstheorie | Grenzwissenschaftler.wordpress.com

  2. felix löwe

    Zu den Kritikpunkten:

    1.
    Liebe und Gewalt müssen sich nicht ausschließen. Im Gegenteil, Liebe heißt nicht sich alles gefallen lassen zu müssen. Liebe heißt nicht das man sich zum Opfer machen muss.
    Das ist etwas komplex, aber wichtig zu verstehen.
    Was sich selbst angeht, ist es ein sehr hoes Ideal auch die andere Wange hin zu halten. Wenn ich aber sehe wie jemand geschlagen oder auch nur beschimpft wird, MUSS ich einschreiten. Alles andere ist Feigheit, oder falsch verstandener Pazifismus.
    Wenn ich einen Hassenden Menschen gewähren lasse, andere zu Unterdrücken, dann helfe ich nicht der Liebe, sondern dem Hass.
    Wo dieser falsche Pazifismus und diese falsche Toleranz hinführen, sieht man doch sehr gut in unserem Lande. Sie führen zu Selbstverneinung und Schwäche… Liebe erwächst daraus definitiv nicht.
    (…und hat nicht Jesus gesagt, er komme mit dem Schwert?!)

    2.
    Was die NWO angeht… Das klingt wohl noch verrückter, aber wenn die Menschen in ihrer Evolution einen Sprung nach vorne machen wollen, müssen sie endlich aufhören sich abzugrenzen und beginnen sich als eine Menschheit zu verstehen.
    Wie Rückständig ist es denn, wenn die Menschen, die alle auf einem gemeinsamen Planeten leben, sich immer noch voneinander abschotten wollen.
    Ich befürworte natürlich nicht diese „künstliche Zwangsvermischung“, die nur zu Chaos führt.
    Ich mein, wenn zb die Araber nach Deutschland kommen um hier von Harz 4 zu leben und stets unter sich bleiben, dann führt das nicht zu einem Gemeinsamkeitsgefühl, sondern nur zu Streit und einem Ungleichgewicht. Davon rede ich nicht.
    Ich rede davon, das die Menschen in einer gesunden Weise lernen müssen sich als ein „Organismus“ zu erkennen und anfangen wirklich zusammen zu arbeiten.
    Davon träumen die linken wie die rechten, denn es ist ganz natürlich.
    Das heißt nicht das wir uns jetzt alle vermischen müssen, aber man sollte das auch nicht fürchten, wenn es auf eine natürliche und freiwillige Art geschieht.
    Wie immer ist der Mittelweg bzw die Balance der Königsweg zu Frieden und Wachstum, und vor allem zu einer dringend benötigten Heilung.

    Die „Illuminaten“ wissen über diese Dinge bescheid, aber sie Pervertieren sie und verwenden sie gegen uns. Sie führen nicht zusammen wie sie behaupten, sondern sie spalten uns in einer nie dagewesenen weise.

    So ist die Sache also eigentlich ganz einfach, aber sie stellt sich sehr komplex dar, so das die Menschen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Die einfachsten Dinge, die direkt vor unseren Augen bzw in unseren Herzen liegen werden nicht mehr erkannt, und alle kämpfen gegeneinander.

    3. Was die Bevölkerungsreduktion angeht Irrt er sich aber gewaltig. Die Erde kann locker 10 Mrd Menschen ernähren, wenn wir endlich anfangen die Großkonzerne zum Teufel zu jagen, freie Technologien nutzen, eine gesunde Landwirtschaft betreiben und mit dem Konsumwahn aufhören usw.
    Die Erde könnte tatsächlich ein Paradies sein, sicherlich auch noch für 20 Mrd Menschen.

    In diesem Sinne… One Love, One Heart, lets get together and feel allright. Peace.

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